Aktuelle Reisereportagen 2017-19 im Magazin TOURENFAHRER 


Darf ich bitten? Zarin Katharina die Große erzählt vor der Isaaks-Kathedrale in Sankt Petersburg von deutsch-russischer Geschichte (gr. Foto). Datscha-Dörfer: Holzhäuser an der Luga bei Schimsk (l.). Eingemachtes: Straßenhändler bei Chotilowo (u. l.).
Darf ich bitten? Zarin Katharina die Große erzählt vor der Isaaks-Kathedrale in Sankt Petersburg von deutsch-russischer Geschichte (gr. Foto). Datscha-Dörfer: Holzhäuser an der Luga bei Schimsk (l.). Eingemachtes: Straßenhändler bei Chotilowo (u. l.).

Madame, Respekt!« Die Grenzoffizierin am russischen Kontrollposten auf der Narva-Brücke verneigt sich und deutet auf die vollbepackte Honda. Eine Frau in einem Männerberuf zollt einer Fremden Achtung und Anerkennung, weil sie ein in Russland als
Männersache betrachtetes Fahrzeug bewegt. Völlig verrückt!
Alles Weitere läuft an diesem Morgen so gechillt ab, wie der Tag in der russisch geführten »Laina«-Pension im Osten Estlands begann. Eine ruhige, sternenklare Nacht, zwei dicke Omeletts auf dem Teller, kaum Wartezeit in der »Waiting Area« von Narva und ein netter Este, der uns quer durch die Stadt zum eigentlichen Checkpoint lotst. Von fünf, sechs Stunden Wartezeit hat man uns erzählt, übellaunigen russischen Zöllnern und genervten Grenzkommissaren. Alles passé!

Seit die Esten einen »GoSwift Queue Management Service« im Internet eingerichtet haben, kann man sich für 2,50 Euro dort einloggen, erhält eine Wartenummer und ist fortan VIP-Schlangensteher mit zügiger Abfertigung. Nach eineinhalb Stunden haben wir die mächtigen Grenzfestungen von Narva und Iwangorod im Rückspiegel und fädeln uns vorsichtig in den russischen Verkehr ein.  (...)

 

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H. Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

»Russland für Anfänger«

Nikolaus-Kirche, Uglitscher Stausee (gr. Foto). Mariä-Entschlafens-Kirche, Jaroslawl (g. o. l.). Russische Lieder, Wladimir (g .o. r.). Abaton der Uspenski-Kirche, Myschkin (o.). Kyrillische Wegweiser (g. l.). Blutskirche, Uglitscher Kreml. Dorfladen (l.)
Nikolaus-Kirche, Uglitscher Stausee (gr. Foto). Mariä-Entschlafens-Kirche, Jaroslawl (g. o. l.). Russische Lieder, Wladimir (g .o. r.). Abaton der Uspenski-Kirche, Myschkin (o.). Kyrillische Wegweiser (g. l.). Blutskirche, Uglitscher Kreml. Dorfladen (l.)

In der Juli-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

Russland-Reportage, Teil 1:

 

»Russland für Anfänger«

 

Die deutsch-russische Geschichte trägt Wunden, die langsam heilen. Reisen, aufeinander zugehen und sich kennenlernen.
Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos) haben auf ihrer Wolga-Wanderung ein liebenswertes Land entdeckt.

 

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Der Rubel rollt (o.). St. Petersburg: Portal Isaaks-Kathedrale. Isaaks-Platz (o. v. l.). Feinkost »Jelissejew«. Bootsverkehr Moika-Kanal (M. v. l.). Standbild Nikolas’ I. »Sightseeing-on-Goldwing«. Delikatesse Kaviar. »Nevsky Contour Hotel« (u. v. l.).
Der Rubel rollt (o.). St. Petersburg: Portal Isaaks-Kathedrale. Isaaks-Platz (o. v. l.). Feinkost »Jelissejew«. Bootsverkehr Moika-Kanal (M. v. l.). Standbild Nikolas’ I. »Sightseeing-on-Goldwing«. Delikatesse Kaviar. »Nevsky Contour Hotel« (u. v. l.).

Heftnachbestellung im RHN-Verlag: TF 07-2019

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In der Mai-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

Bernsteinstraße, Teil 1

 

»Tränen der Götter«

 

Auf den Spuren der Römischen Bernsteinstraße zwischen Venedig an der Adria und Danzig an der Ostsee folgen Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos) einem uralten Handelsweg, der auch heute noch Völker verbinden kann.

 

 

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Gut behütet: unterwegs mit Gottes Reisesegen im polnischen Zakrzewo (gr. Foto). - Bernsteinhandel: Schmuck und Tand in Kaliningrad (l.).
Gut behütet: unterwegs mit Gottes Reisesegen im polnischen Zakrzewo (gr. Foto). - Bernsteinhandel: Schmuck und Tand in Kaliningrad (l.).
Bella Venezia: Rialtobrücke (gr. Foto), Blick vom Canal Grande auf die Basilica di Santa Maria (g.o.), Szene aus dem Jüngsten Gericht am Markusdom (M.o.) und farbenfrohe Murano-Glasfiguren in der Altstadt (o.). Im slowenischen Birnbaumer Wald bei Logatec
Bella Venezia: Rialtobrücke (gr. Foto), Blick vom Canal Grande auf die Basilica di Santa Maria (g.o.), Szene aus dem Jüngsten Gericht am Markusdom (M.o.) und farbenfrohe Murano-Glasfiguren in der Altstadt (o.). Im slowenischen Birnbaumer Wald bei Logatec

Vor gut 3500 Jahren im Palast des ägyptischen Pharaos. Die Palastwachen haben einen Händler aus der Levante aufgegriffen. Ein seltsamer Stein im Gepäck des Mannes hat die Aufmerksamkeit der Wachen erregt, mit leuchtend ockergelber Farbe, geringem Gewicht und seltsamen Lebewesen in seinem Inneren. Der Priester wird gerufen, denn nur er darf im Namen von Horus sprechen, dem allmächtigen Schutzgott des Pharaos. »Schaut her, der Stein schwimmt und versinkt nicht, er brennt wie Holz und vergeht nicht. Er ist magisch und er besitzt sogar die Macht, Leben zu bannen. Höchster aller Herrscher - dieser Stein stammt von den Göttern!" - Nachdenklich wiegt der Pharao sein Haupt. »Wenn dieser Stein Leben bannen kann, kann er dann nicht auch Leben schenken? Wo hat der Händler ihn erworben?« Betreten senkt der Priester den Blick: »Verzeiht, mein Pharao, aber Ihr habt den Händler bereits hinrichten lassen.« - »Dann, Priester, werde ich Euch auf die Suche nach dem Herkunftsort dieses Steines schicken und mein Sohn soll Euer Begleiter sein. Macht Euch auf den Weg und bringt sie mir - die magischen Tränen der Götter.« (...)

 

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H. Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

»Tränen der Götter«

 

Sonniges Sopron: Das ehemalige Ödenburg gibt sich modern (gr. Foto). »Sonnenstein«: Der 3,5 kg schwere »Saulės akmuo« im litauischen Bernsteinmuseum Palanga (l.).
Sonniges Sopron: Das ehemalige Ödenburg gibt sich modern (gr. Foto). »Sonnenstein«: Der 3,5 kg schwere »Saulės akmuo« im litauischen Bernsteinmuseum Palanga (l.).

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 05-2019 


Licht und Schatten: zwischen Schönbronn und Weiler Kirnberg verschränken sich die Zweige der Bäume zu einem grünen Dach.
Licht und Schatten: zwischen Schönbronn und Weiler Kirnberg verschränken sich die Zweige der Bäume zu einem grünen Dach.

Haustür zu und abschließen. Garage auf, Zündschlüssel rum, Gang rein und weg. »Weit weg«, stöhnt es in der Helmsprechanlage, »gaaanz weit weg! Mir reicht’s und die nächsten zwei Tage bitte keine Befindlichkeiten und keinen Kummerkasten: ›Darüber müssen wir aber nochmal sprechen.  Das haben Sie mir fest versprochen.‹ - ›Sie als Chefin müssten unbedingt mal.‹  Mannomann - ich hab’ sooo einen Kragen! Gib Gas, Gustav!« - Ich kenne diese Aussetzer meiner besten Hälfte und weiß damit umzugehen. »Emotional Rescue« nannten es einst die Stones und hochdrehende Motorradmotoren schießen bei so einer Gelegenheit gern mal aus dem Auspuff. Was wir täglich im Berufsalltag erleben, lässt spätestens freitags die innere Oktanzahl gewaltig sinken und bei schlechtem Sprit gibt es dann eben Fehlzündungen. Dagegen helfen nur die gelben Straßen einer 150.000er im Tankrucksack, fernab aller Verkehrsströme und touristischer Highlights. Eine Seelenwaschpaste ohne Programm, aber mit einer Übernachtung irgendwo unterwegs. Therapie auf zwei Rädern.«  (...)

 

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H. Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

»Balsam für die Seele«

 

Auf und davon: zwischen Wiesenbach und Brettheim den Frühling einatmen und den Alltag vergessen.
Auf und davon: zwischen Wiesenbach und Brettheim den Frühling einatmen und den Alltag vergessen.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 12-2018 

In der März-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

Hohenlohe/Franken-Reportage

 

»Balsam für die Seele«

 

»Es gibt Motorradtouren, die sind Erholung und Therapie zugleich. Für die Enge der Stadt, die Belastungen im Berufsalltag, den Stress zwischen Medien und »Müssen-wir-noch«.

Eine Tube Seelenbalsam aus Hohenlohe-Franken von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos).

 

Zeitlose Zwillinge: Schon seit 1780 schmücken ihre frühklassizistischen Fassaden den Marktplatz von Bad Mergentheim.
Zeitlose Zwillinge: Schon seit 1780 schmücken ihre frühklassizistischen Fassaden den Marktplatz von Bad Mergentheim.

In der Februar-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

 

Türkei-Reportage

 

"Turkish Delights"

 

Die moderne Türkei ist straßentechnisch inzwischen gut ausgebaut. Wer nicht vierspurig reisen möchte, muss Geschichten neben der Landstraße suchen.

 

Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos) haben Turkish Delights mit nach Hause gebracht.

 

 

Mellow Yellow: Melonenmeer bei Acıgöl in der Provinz Nevşehir.
Mellow Yellow: Melonenmeer bei Acıgöl in der Provinz Nevşehir.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 02-2019

Breitbild-Panorama: Passabfahrt in 3-D vom Eğribel Geçidi im Pontischen Gebirge auf dem Weg nach Şebinkarahisar.
Breitbild-Panorama: Passabfahrt in 3-D vom Eğribel Geçidi im Pontischen Gebirge auf dem Weg nach Şebinkarahisar.

 

„Der Himmel über Batumi ist auf dem besten Weg, übergangslos mit dem dunkel wogenden Schwarzen Meer zu verschmelzen. Raus aus diesem fetten Unwettertief, das seit Tagen die georgische Schwarzmeerküste duscht. Drei Stunden später haben wir die Grenzkontrollen in Sarpi hinter uns. Auf glattem Asphalt gleiten die Enduros am Schwarzen Meer entlang, vorbei an riesigen Teeplantagen, die sich terrassenförmig die steilen Berghänge hinaufziehen. Am späten Nachmittag hat die Sonne sich durchgekämpft und die Küste vergoldet. Immer wieder gestatten tiefe Taleinschnitte den Blick hinauf in das dicht bewachsene Kaçkar Dağları, ins Pontische Gebirge, das sich auf tausend Kilometern am Schwarzen Meer entlang auftürmt. Verhangen hinter Regenwolken verstecken sich die Spitzen der bis zu 3900 Meter aufragenden Berge, versprechen Abenteuer und ich weiß mit einem Mal: Lange halte ich das nicht aus. (...)"

 

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H. Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

"Turkish Delights"

Keiner daheim: Feenkamine mit Höhlenwohnungen aus Tuffstein im Zelve-Tal (o.). - Eingang z. Rosental (Güllüdere): Das Dorf Çavuşin liegt am Fuß einer eingestürzten Felswand (g.l.). - Aufgestaut: Die Talsperre d. Kestel Çayı beschert Bergama einen See (r.)
Keiner daheim: Feenkamine mit Höhlenwohnungen aus Tuffstein im Zelve-Tal (o.). - Eingang z. Rosental (Güllüdere): Das Dorf Çavuşin liegt am Fuß einer eingestürzten Felswand (g.l.). - Aufgestaut: Die Talsperre d. Kestel Çayı beschert Bergama einen See (r.)

Coole Côte: großes Kino auf der Route de la Grande Corniche zwischen Nizza und Menton.
Coole Côte: großes Kino auf der Route de la Grande Corniche zwischen Nizza und Menton.

"Michaela mailt, statt zu arbeiten. Digitale Frustbewältigung, denn diesmal wird's ernst: "Starle Bewölkung, Regenschauer, Graupel und Gewitter. In den Alpen Schnee und Schneeregen bis in tiefere Lagen. In der Osthälfte des Landes schwere Sturmböen, an den Küsten und im Bergland orkanartig."

Wetterdotcom verkündet die neuesten Nettigkeiten - und ausgerechnet jetzt haben wir ein paar Tage frei... Also wieder nichts mit "Noch einmal Meer", bevor der Winter kommt.

Die Africa Twin schrumpft vor meinem geistigen Auge bereits auf Modellgröße zusammen, da piepst das Handy erneut. "Schau genau hin", steht unter dem Screenshot und ein roter Pfeil zielt exakt auf die Mittelmeerküste unseres Nachbarlandes. Ein Wetterloch, mit sonnigen Symbolen zwischen Marseille und Menton an der italienischen Grenze.

Wieder piepst es. "Die nächsten acht Tage Sonnemit Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad. Du kannst schon mal packen. Ich fahr' mit der MT. Nach Aix sind es 1100 Kilometer, also morgen früh los!"  (...)

 

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H. Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

"Noch einmal Meer"

 

Runterkommen: Sanary-sur-Mer verwöhnt mit einem Farbenmeer.
Runterkommen: Sanary-sur-Mer verwöhnt mit einem Farbenmeer.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 12-2018 

In der Dezember-Ausgabe 2018 des TOURENFAHRER: 

 

Côte d'Azur-Reportage

 

"Noch einmal Meer"

 

"Die Hitze des Sommers ist vorbei. Staufreie Küstenstraßen, freie Hotelzimmer, freundliche Kellner und herrenlose Yachten in den Häfen. Die Reichen und Schönen sind von Bord gegangen, die Tourismuskarawane ist weitergezogen."

 

Herbstimpressionen an der Côte d'Azur von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos)

Massif des Maures: Am Col de Babaou flirrt das Licht in den Baumkronen.
Massif des Maures: Am Col de Babaou flirrt das Licht in den Baumkronen.

In der November-Ausgabe 2018 des TOURENFAHRER: 

 

Elbe-Reportage, Teil 2

 

"Elbgeflüster"

 

Vom Elbsandsteingebirge bis in die Nordsee fließt der Elbstrom durch ein facettenreiches Kultur- und Geschichtsland. Wer sich Zeit nimmt und mit dem Fluss wandert, der kann es hören: das Elbgeflüster.

 

Eine Reportage von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos).

 

 

Beeindruckende Backsteingotik: Neustädter Toranlage mit Nikolaikirche in Tangermünde (rückwärtige Ansicht)
Beeindruckende Backsteingotik: Neustädter Toranlage mit Nikolaikirche in Tangermünde (rückwärtige Ansicht)

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 11-2018 

Ans andere Ufer: Bei Elster lässt sich bequem die Elbe überqueren.
Ans andere Ufer: Bei Elster lässt sich bequem die Elbe überqueren.

 

„Bad Schandau schüttelt sich noch nach den Regengüssen der vergangenen Stunden. Mit dem ersten Wolkenloch haben wir nach dem Elbedurchbruch zwischen Hrensko und Schmilka die Regenanzüge wieder ganz weit hinten verstaut und die Elbe verwarnt. Behalte deine Wasserspiele bitte für dich!

 

Michaela hat während meiner Packübungen den frei stehenden, stählernen Personenaufzug zur Ostrauer Höhe erklommen und genießt mit der Höhenluft einen superben Ausblick auf Bad Schandau und weiter den Fluss hinab bis zum Lilienstein. Genau gegenüber wohnt August der Starke auf der Festung Königstein und ich erinnere mich gut an einen lauen Abend in der Burgschenke gleich neben dem Eingang. Gesprächig erzählte August damals von der Gräfin von Cosel, für die er jahrelang auf Schloss Pillnitz rauschende Feste gab, bis die Gute anfing, sich intensiv für Politik zu interessieren. Mit dem Wort Emanzipation konnte der absolutistische Fürst nun leider gar nichts anfangen und so verbannte er die abgelegte Cosel kurzerhand auf Burg Stolpen. Eine glatte Fehlentscheidung, gab der Burgherr nach dem fünften Radeberger schließlich zu, und so habe er sich mit der einen oder anderen Hofdame getröstet oder auch mal beim einfachen Volk seinen starken Arm ausgestreckt. (...)

 

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H. Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

"Elbgeflüster"

Kaffeeklatsch: Der Hansehafen Stade lockt mit Fachwerk und Klönsnack.
Kaffeeklatsch: Der Hansehafen Stade lockt mit Fachwerk und Klönsnack.

In der Oktober-Ausgabe 2018 des TOURENFAHRER: 

 

Elbe-Reportage, Teil 1

 

"Junge Labe"

 

Die Elbe ist mit über tausend Kilometern Länge einer der großen europäischen Ströme, die noch ein unberührtes Flussleben führen dürfen. Als junge Labe wird sie im Riesengebirge geboren.

 

 

Eine Flussgeschichte von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos).

 

 

Flussbremse: Stausee der Krausebauden-Talsperre.
Flussbremse: Stausee der Krausebauden-Talsperre.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 10-2018 

Wahrzeichen: Die »Weiße Brücke« in Spindlermühle ist die erste Brücke über den noch jugendlichen Gebirgsfluss Labe.
Wahrzeichen: Die »Weiße Brücke« in Spindlermühle ist die erste Brücke über den noch jugendlichen Gebirgsfluss Labe.

 

„Du hast dich lange nicht sehen lassen?“ Die tiefe, raue Stimme hinter meinem Rücken lässt mich ruckartig herumfahren. Wo kommt der Typ plötzlich her? Ein wettergegerbtes, faltiges Gesicht, ein ungepflegter, zottiger Bart, ein alter Filzhut mit Fasanenfeder und ein derbes Wamshemd unter einem verschlissenen, grünen Rock. In der Hand, wie zum Schlag bereit, trägt der Alte einen astigen Wanderstab und über seinem rechten Arm baumelt ein offenbar frisch erlegter Fuchs mit buschigem Schwanz. Ein Wilderer? Oder gar der Förster?

 

Der Alte hält meinem forschenden Blick stand und raucht geheimnisvoll: „Rübezahl - erinnerst du dich noch? Oben auf der Bílá louka, der - wie sagt man - Weißen Wiese unweit der Quelle meiner Mädchen“, erklärt der alte Kauz in gebrochenem Deutsch, „dort am Elbfall, wo meine Elfen immer zum Baden gingen, dort sind wir uns doch damals begegnet und du hast versprochen, sie mir wieder zu bringen. Meine Elfe, die mir auf den Elbwiesen den Kopf verdrehte und mich sitzenließ, als ich meinen Rübenacker bestellte.“ 

 

Allmählich dämmert es mir und mein schlechtes Gewissen wächst hinauf bis zu den Höhen des Riesengebirges. (...) 

 

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"Junge Labe"

Stilles Kloster: kunstvoll verziertes Eingangsportal der Dreifaltigkeitskirche von Hostinné (l.). Grenzenlos: Auf dem Weg von Hřensko nach Bad Schandau öffnet sich der Blick auf das Elbsandsteingebirge (g. l. o.). Märchenhaft: Talsperre Nila Tremesan
Stilles Kloster: kunstvoll verziertes Eingangsportal der Dreifaltigkeitskirche von Hostinné (l.). Grenzenlos: Auf dem Weg von Hřensko nach Bad Schandau öffnet sich der Blick auf das Elbsandsteingebirge (g. l. o.). Märchenhaft: Talsperre Nila Tremesan

Tür und Tor: Zur Stammburg der Freiherren von Stetten geht es durch ein Torhaus mit Glockenspiel.
Tür und Tor: Zur Stammburg der Freiherren von Stetten geht es durch ein Torhaus mit Glockenspiel.

"Ha joh, uns'r Schwobeländle isch halt schee!" Normalerweise vermeide ich es tunlichst, den Gesprächen anderer Menschen zu lauschen, aber was die offensichtlich aus der Landeshauptstadt Stuttgart kommende Reisegruppe auf der Freitreppe vor St. Michael so völlig hemmungslos über einen der schönsten Marktplätze Hohenlohes posaunt, stellt einem Landeskind zwangsläufig die Nackenhaare auf. "T'schuldigung, Sie san do fei im Hohalohische, net woar?" Ich wusste, ich kann "mai Maul net halde". Aber bevor's körperlich wehtut...

"Die  Schtadt hoißt aber doch Schwäbisch (!) Hall, junger Mann!" - "Junger Mann!" Jetzt macht die Dame aus "Schtuagat" aber mächtig Pluspunkte oder mein Helm und die vom Fahrtwind entlang Kocher und Jogscht (Jagst) geröteten Backen trüben nachhaltig ihre Wahrnehmung. (...)

 

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H. Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

"Raue Schale, weicher Kern"

 

(li.) Hohenlohisch Hall: Der historische Marktplatz mit schmucken Bürgerhäusern gilt als architektonisches Kleinod Süddeutschlands. - (re.) Hohenloher Herbst: Streuobstwiesen mit unterschiedlichen Sorten wie hier bei Adolzfurt garantieren Artenvielfalt.
(li.) Hohenlohisch Hall: Der historische Marktplatz mit schmucken Bürgerhäusern gilt als architektonisches Kleinod Süddeutschlands. - (re.) Hohenloher Herbst: Streuobstwiesen mit unterschiedlichen Sorten wie hier bei Adolzfurt garantieren Artenvielfalt.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 02-2018 

In der Februar-Ausgabe 2018 des TOURENFAHRER: 

 

Hohenlohe-Reportage

 

"Raue Schale, weicher Kern"

 

"Auf einer Tour de Hohenlohe kann man nicht viele Fehler machen. Doch wer die Menschen zwischen Kocher und Jagst als Schwaben bezeichnet, muss mit sofortiger Abschiebung rechnen."

 

Ein Portrait von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos)

(li.) Weinparadies Hohenlohe: Auf schweren Keuperböden werden rund um Pfedelbach weiße Rebsorten angebaut. - (re.) Muswies' und Menschen: Im Herzen Hohenlohes findet in Rot am See-Musdorf jedes Jahr Anfang Oktober die "Muswiese" statt.
(li.) Weinparadies Hohenlohe: Auf schweren Keuperböden werden rund um Pfedelbach weiße Rebsorten angebaut. - (re.) Muswies' und Menschen: Im Herzen Hohenlohes findet in Rot am See-Musdorf jedes Jahr Anfang Oktober die "Muswiese" statt.

Zeitzeugen: Auf der Passhöhe des Ambelos Afhin stehen die Ruinen von Windmühlen und erinnern an Lasithis Geschichte als Kornkammer Kretas.
Zeitzeugen: Auf der Passhöhe des Ambelos Afhin stehen die Ruinen von Windmühlen und erinnern an Lasithis Geschichte als Kornkammer Kretas.

"Und zu der kleineren der beiden Inseln bin ich ab und zu hinübergeschwommen. Da war ich zehn, mein Lieber!" Ungläubiges Staunen vom vorderen Teil der Sitzbank. Kurz hinter dem gottverlassenen Dorf Vrouchas an der Westflanke des Golfs von Elounda hat sich die schmale Bergstraße gerade noch verwegen in die Tiefe gestürzt, in einer Kehre schwungvoll den Bremsfallschirm gezogen und dann - von einer Sekunde auf die andere - gehen einem wahrhaftig die Augen über. Weit geht der Blick hinaus auf ein tiefblau funkelndes Meer, leicht gekräuselt von kräftigen Windstößen, die urplötzlich und eiskalt die Felsen an der Steilküste hinaufjagen und dich in den Serpentinen aus der Ideallinie drücken." (...)

 

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"Götterdämmerung"-PDF

 

Golf-Geschichten: Steil hinab geht der Blick auf die venezianische Festung und einstige Lepra-Kolonie Spinalonga.
Golf-Geschichten: Steil hinab geht der Blick auf die venezianische Festung und einstige Lepra-Kolonie Spinalonga.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 01-2018 

In der Januar-Ausgabe 2018 des TOURENFAHRER: 

 

Kreta-Reportage

 

"Götterdämmerung"

 

"Die Götter haben es besonders gut gemeint mit Kreta. Die vielfältigen Gesichter dieser Insel gleichen den Farben eines bunten Mosaiksteins und ändern sich mit jedem Kilometer."

 

Eine Endurowanderung von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos)

Auf den Gipfeln des Psiloritis-Massivs liegt noch Schnee, während im Amari-Tal schon der Frühling lockt.
Auf den Gipfeln des Psiloritis-Massivs liegt noch Schnee, während im Amari-Tal schon der Frühling lockt.
Die Autoren haben im Osten und im Zentrum Kretas an sechs Reise-tagen ca. 1200 km zurückgelegt.
Die Autoren haben im Osten und im Zentrum Kretas an sechs Reise-tagen ca. 1200 km zurückgelegt.

 

In der Dezember-Ausgabe 2017 des TOURENFAHRER: 

 

Bretagne-Reportage

 

"Zwischen Himmel & Meer"

 

"Im äußersten Westen Frankreichs gehorcht das Leben dem Pulsschlag von Wellen und Wind. Wo sich das Land dem Atlantik ergibt, öffnet sich der Himmel wie ein Tor."

 

Eine Liebeserklärung an die Bretagne von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos)

Leinen los: Im Hafen von Le Croisic an der Côte d'Amour warten die Segelboote auf den neuen Tag.
Leinen los: Im Hafen von Le Croisic an der Côte d'Amour warten die Segelboote auf den neuen Tag.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 12-2017 

Liebesleben: Sonnenstunden an der Côte d'Amour laden zur Küstenpromenade zwischen Port Lin und Batz-sur-Mer.
Liebesleben: Sonnenstunden an der Côte d'Amour laden zur Küstenpromenade zwischen Port Lin und Batz-sur-Mer.

"Auf der Hafenpromenade tanzt der Bär: bunter Verkaufsstände, volle Restaurants, Straßenkünstler, Feuerspucker, Zuckerwatte, ein paar Altrocker covern Ohrwürmer aus den Fünfzigern, glückliche Kinder, feriengestresste Eltern - und wir mittendrin. Es geht weder voran noch zurück. Die Stimme in meinem Kopfhörer bekommt das gefährliche Timbre zwischen Drängeln und genervt. "Schau zu, dass wir hier wieder rauskommen. Ich will endlich runter von dem Bock!" (...)

 

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H. Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

"Zwischen Himmel & Meer"-PDF

 

 

Gestern und Glauben: In Camaret-sur-Mer verrostet neben der Chapelle Notre-Dame die Vergangenheit.
Gestern und Glauben: In Camaret-sur-Mer verrostet neben der Chapelle Notre-Dame die Vergangenheit.

Legendäres Limone sul Garda: Gleiten und Genießen auf der "Gardesana Occidentale" am Westufer des Sees.
Legendäres Limone sul Garda: Gleiten und Genießen auf der "Gardesana Occidentale" am Westufer des Sees.

"Mit dem alten Herrn da oben läuft's auch nicht mehr so doll. Dreimal haben wir Petrus darauf hingewiesen, dass wir nur bei gutem Wetter reisen. Noch gestern Abend auf dem "Falknerhof" hoch über dem Ötztal versank die Sonne hinter schneebedeckten Berggipfeln. Ein wunderschönes Foto auf dem Handy. "Bitte genau so einchecken für die kommenden zehn Tage am Gardasee" - und ab damit per WhatsApp an die Himmelspforte. Doch es gibt keine Lesebestätigung! Petrus' Handy kann offensichtlich kein WhatsApp! Medial betrachtet kann der Himmel die Hölle sein..." (...)

 

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"Grandezza di Garda"-PDF

 

 

Una bella giornata: Morgendlicher Blick auf Riva del Garda.
Una bella giornata: Morgendlicher Blick auf Riva del Garda.

In der November-Ausgabe 2017 des TOURENFAHRER: 

 

Gardasee-Reportage

 

"Grandezza di Garda"

 

"Eingebettet zwischen schneebedeckten Bergen, fruchtbaren Hochebenen und steilen Felsflanken mit spektakulären Tiefblicken lockt Italiens blaues Wunder - der Gardasee."

 

Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos) entdeckten ein buntes Kaleidoskop aus Kurven, Kultur und Kulinarik."

 

Heftnachbestellung TF 11-2017 

Tiefe Tunnel: Hart am Abgrund schraubt sich das Asphaltband von San Valentino hinauf zum Monte Baldo.
Tiefe Tunnel: Hart am Abgrund schraubt sich das Asphaltband von San Valentino hinauf zum Monte Baldo.
Gleich zwei TOURENFAHRER-Filme berühren das Reisegebiet unserer Reportage.
Gleich zwei TOURENFAHRER-Filme berühren das Reisegebiet unserer Reportage.

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