Aktuelle Reisereportagen 2018-19 im Magazin TOURENFAHRER 


In der Dezember-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

Russland-Reportage, Teil 2:

 

»Nowhere Land«

 

»Verstand wird Russland nie verstehen«, schrieb der Dichter Fjodor Tjuttschew. Auf den Spuren des Krieges in Wolgograd, hinab ins Wolga-Delta und über endlose Steppen bis zum Kaukasus entdeckten Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos) ein unfassbares Land mit einem warmen Pulsschlag.

 

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»Mutter Heimat«, Wolgograd. - Tatra-Metro-Tram, Wolgograd. - Kirche d. Heilig. Jungsfrau Maria, Solodniki. - Mariä-Entschlafens-Kathedrale, Astrahan. - Oka-Schrägseilbrücke, Murom. - Museum »Schlacht von Stalingrad«, Wolgograd. -Endstation Wolga, Astrahan
»Mutter Heimat«, Wolgograd. - Tatra-Metro-Tram, Wolgograd. - Kirche d. Heilig. Jungsfrau Maria, Solodniki. - Mariä-Entschlafens-Kathedrale, Astrahan. - Oka-Schrägseilbrücke, Murom. - Museum »Schlacht von Stalingrad«, Wolgograd. -Endstation Wolga, Astrahan
Reiseroute »Nowhere Land«, 2345 km
Reiseroute »Nowhere Land«, 2345 km
Kühler Kaukasus: Am Gebirgsfluss Terek entlang zum russ.-georg. Grenzübergang Werchni Lars (gr. Foto). Kleine Geschenke überwinden Sprachgrenzen an der Wolga bei Olenje (l.). Mächtige Moschee: Zentralnaja Mechet in Dschalka, Tschetschenien
Kühler Kaukasus: Am Gebirgsfluss Terek entlang zum russ.-georg. Grenzübergang Werchni Lars (gr. Foto). Kleine Geschenke überwinden Sprachgrenzen an der Wolga bei Olenje (l.). Mächtige Moschee: Zentralnaja Mechet in Dschalka, Tschetschenien

»Wir verlassen den Goldenen Ring. Ein letzter Blick zurück auf die über Wladimir thronende Uspenski-Kathedrale, dann führt uns die R72 (P72) zügig aus der Stadt. Hart an der Landstraße leblose Dörfer, mit Datschas von mausgrau bis kunterbunt, zwischen windschief und verwahrlost, von ärmlich bis so bitterarm, dass es wehtut. "Wir fahren hier jetzt im Sommer vorbei, bei 30 Grad, mindestens. Doch wie sieht das Ganze im tiefen Winter aus, wenn Russland Frost meldet?" - Michaelas Stimme im Kopfhörer philosophiert weiter: "Und womit verdienen diese Menschen ihren Lebensunterhalt? Viele haben am Straßenrand ein paar Eimer mit Äpfeln, Tomaten und Kartoffeln aufgestellt. Oder auch mal ein paar Kürbisse aus dem Garten. Und dann? Warten, warten, bis vielleicht mal jemand anhält und ein paar Rubel verdient sind. In den Datschas gibt es kein fließend Wasser, keine Toilette mit Spülung, noch nicht einmal Strom. Das sind Dörfer ohne Zukunft... (...)«

 

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»Nowhere Land«

Sanitäter-Einsatz vor Lukojanow. - Dariali-Kloster, Georgische Heerstraße. - Nowhere Land, Kalmückien. - Off the Road zwischen Liman und Ulan-Chol. - Café »Khunzakh«, Kisljar. - Gemüse- und Obsthändler vor Wolgograd. - »Glückliche Wege«-, Oblast Saratow
Sanitäter-Einsatz vor Lukojanow. - Dariali-Kloster, Georgische Heerstraße. - Nowhere Land, Kalmückien. - Off the Road zwischen Liman und Ulan-Chol. - Café »Khunzakh«, Kisljar. - Gemüse- und Obsthändler vor Wolgograd. - »Glückliche Wege«-, Oblast Saratow

Heftnachbestellung im RHN-Verlag: TF 12-2019

Cover TF 12-2029
Cover TF 12-2029

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Gewaltiger Gletscher: Kurz vor der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe streckt das Großglockner-Massiv seine weiße Zunge aus.
Gewaltiger Gletscher: Kurz vor der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe streckt das Großglockner-Massiv seine weiße Zunge aus.

Das ist ja mal wieder typisch. Wochenlang haben Süddeutschland und die Alpenländer unter einer wahren Hitzwelle gestöhnt, doch heute und hier regnet es und vor der Crossbrille treiben Nebelschwaden, die so tief hängen, dass alles vor dem Vorderrad bestenfalls erahnbar ist.

Vorsichtig folgen wir der Fuscher Ache, tasten uns die Glocknerstraße nach Ferleiten hinauf, fummeln mit nassklammen Fingern nach der Kreditkarte, um an der Mautstation 26,50 Euro für den Motorradbesuch im Nationalpark Hohe Tauern abbuchen zu lassen.

Gut angelegtes Geld, denn die Info-Broschüre verspricht Superlative: den größten Nationalpark Österreichs und einen der schönsten Europas. Mittendurch die Großglockner Hochalpenstraße mit 36 Kehren auf einer Länge von 48 Kilometern. Über 200 Dreitausendergipfel für Bergwanderer-Glück, 500 Bergseen für Genießer, wilde Wasserfälle, riesige Gletscher und seltene Tier- und Pflanzenarten, darunter Steinadler, Bart- und Gänsegeier. Und als Krönung ein herrlicher Blick auf Österreichs höchsten Berg: den 3798 Meter hohen Großglockner mit seiner acht Kilometer langen Pasterze, dem größten Gletscher der Ostalpen.

»Bei gutem Wetter, freilich«, stöhne ich feucht ins Mundtuch, (...)

 

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»Kärntner Kaleidoskop«

Podkoren und das Save-Tal. - Gletschersterben durch Klimawandel. - Traditionelle Kärntner Bauernhäuser in Edling. - Blick auf Julische Alpen vom Vršič- Pass. - TF-Partnerhaus »Friedl's Garage« mit Wirtsfamilie Kohlweiss. -Burg Straßburg. - Ossiacher See.
Podkoren und das Save-Tal. - Gletschersterben durch Klimawandel. - Traditionelle Kärntner Bauernhäuser in Edling. - Blick auf Julische Alpen vom Vršič- Pass. - TF-Partnerhaus »Friedl's Garage« mit Wirtsfamilie Kohlweiss. -Burg Straßburg. - Ossiacher See.

In der November-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

Österreich-Reportage »Kärnten«

 

»Kärntner Kaleidoskop«

 

Eingebettet zwischen Bergen und Seen, bietet die südlichste Region Österreichs ein buntes Farbenspiel an Kultur, Kurven und Kulinarik.

 

Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos) waren im »Motorradland Kärnten« unterwegs und erlebten ein Land mit Genussgarantie.

 

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Auf steiler Höh': Auf einem Kalksteinfelsen thront Burg Hochosterwitz seit Jahrhunderten über dem Gurktal.
Auf steiler Höh': Auf einem Kalksteinfelsen thront Burg Hochosterwitz seit Jahrhunderten über dem Gurktal.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag: TF 07-2019

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In der September-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

Griechenland-Reportage »Pilion«

 

»Götterspeise«

 

Der Mythologie nach soll er einst der Sommersitz der Götter des Olymp gewesen sein. Zwischen Pagasitischem Golf und Ägäisküste haben sie auf dem Pilion ein wahres Paradies hinterlassen.

Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos) haben sich gern verführen lassen.

 

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Rau, aber herzlich: Wild und zerklüftet präsentiert sich die Ägäis-Küste am entlegenen Strand von Mourtias.
Rau, aber herzlich: Wild und zerklüftet präsentiert sich die Ägäis-Küste am entlegenen Strand von Mourtias.
Abheben und schweben: Der schmale Küstenweg von Mourtias nach Promyri ist eine Startbahn direkt in den Himmel.
Abheben und schweben: Der schmale Küstenweg von Mourtias nach Promyri ist eine Startbahn direkt in den Himmel.
Naturtheater: Die Abendsonne vergoldet die Uferpromenade von Platanidia am Pagasitischen Golf und streichelt die Seele.
Naturtheater: Die Abendsonne vergoldet die Uferpromenade von Platanidia am Pagasitischen Golf und streichelt die Seele.

»Gleich wird sie im Meer versinken. Die Abendsonne über dem Pagasitischen Golf schickt die letzten wärmenden Strahlen, vergoldet die Boote im Hafenbecken, die Gesichter der wenigen Gäste in den restaurants am Wasser, selbst die leblosen Fassaden verlassener Häuser neben dem Strand.

Bald darauf läutet das Abendlicht die blaue Stunde ein und der sanfte Wellenschlag gegen die Hafenmole von Kato Gatzea schaltet meinen Herzschlag in den Leerlauf. Ausatmen, die paar Hundert Anreisekilometer auf staubigen thessalischen Landstraßen ins Wasser plumpsen lassen. (...)«

 

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»Götterspeise«

Südsee-Charme: Von Lafkos nach Milina schwingt sich die Straße hinab zu den sanften Buchten des Pagasitischen Golfs.
Südsee-Charme: Von Lafkos nach Milina schwingt sich die Straße hinab zu den sanften Buchten des Pagasitischen Golfs.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag: TF 09-2019

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Darf ich bitten? Zarin Katharina die Große erzählt vor der Isaaks-Kathedrale in Sankt Petersburg von deutsch-russischer Geschichte (gr. Foto). Datscha-Dörfer: Holzhäuser an der Luga bei Schimsk (l.). Eingemachtes: Straßenhändler bei Chotilowo (u. l.).
Darf ich bitten? Zarin Katharina die Große erzählt vor der Isaaks-Kathedrale in Sankt Petersburg von deutsch-russischer Geschichte (gr. Foto). Datscha-Dörfer: Holzhäuser an der Luga bei Schimsk (l.). Eingemachtes: Straßenhändler bei Chotilowo (u. l.).

Madame, Respekt!« Die Grenzoffizierin am russischen Kontrollposten auf der Narva-Brücke verneigt sich und deutet auf die vollbepackte Honda. Eine Frau in einem Männerberuf zollt einer Fremden Achtung und Anerkennung, weil sie ein in Russland als
Männersache betrachtetes Fahrzeug bewegt. Völlig verrückt!
Alles Weitere läuft an diesem Morgen so gechillt ab, wie der Tag in der russisch geführten »Laina«-Pension im Osten Estlands begann. Eine ruhige, sternenklare Nacht, zwei dicke Omeletts auf dem Teller, kaum Wartezeit in der »Waiting Area« von Narva und ein netter Este, der uns quer durch die Stadt zum eigentlichen Checkpoint lotst. Von fünf, sechs Stunden Wartezeit hat man uns erzählt, übellaunigen russischen Zöllnern und genervten Grenzkommissaren. Alles passé!

Seit die Esten einen »GoSwift Queue Management Service« im Internet eingerichtet haben, kann man sich für 2,50 Euro dort einloggen, erhält eine Wartenummer und ist fortan VIP-Schlangensteher mit zügiger Abfertigung. Nach eineinhalb Stunden haben wir die mächtigen Grenzfestungen von Narva und Iwangorod im Rückspiegel und fädeln uns vorsichtig in den russischen Verkehr ein.  (...)

 

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»Russland für Anfänger«

Nikolaus-Kirche, Uglitscher Stausee (gr. Foto). Mariä-Entschlafens-Kirche, Jaroslawl (g. o. l.). Russische Lieder, Wladimir (g .o. r.). Abaton der Uspenski-Kirche, Myschkin (o.). Kyrillische Wegweiser (g. l.). Blutskirche, Uglitscher Kreml. Dorfladen (l.)
Nikolaus-Kirche, Uglitscher Stausee (gr. Foto). Mariä-Entschlafens-Kirche, Jaroslawl (g. o. l.). Russische Lieder, Wladimir (g .o. r.). Abaton der Uspenski-Kirche, Myschkin (o.). Kyrillische Wegweiser (g. l.). Blutskirche, Uglitscher Kreml. Dorfladen (l.)

In der Juli-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

Russland-Reportage, Teil 1:

 

»Russland für Anfänger«

 

Die deutsch-russische Geschichte trägt Wunden, die langsam heilen. Reisen, aufeinander zugehen und sich kennenlernen.
Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos) haben auf ihrer Wolga-Wanderung ein liebenswertes Land entdeckt.

 

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Der Rubel rollt (o.). St. Petersburg: Portal Isaaks-Kathedrale. Isaaks-Platz (o. v. l.). Feinkost »Jelissejew«. Bootsverkehr Moika-Kanal (M. v. l.). Standbild Nikolas’ I. »Sightseeing-on-Goldwing«. Delikatesse Kaviar. »Nevsky Contour Hotel« (u. v. l.).
Der Rubel rollt (o.). St. Petersburg: Portal Isaaks-Kathedrale. Isaaks-Platz (o. v. l.). Feinkost »Jelissejew«. Bootsverkehr Moika-Kanal (M. v. l.). Standbild Nikolas’ I. »Sightseeing-on-Goldwing«. Delikatesse Kaviar. »Nevsky Contour Hotel« (u. v. l.).

Heftnachbestellung im RHN-Verlag: TF 07-2019

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In der Mai-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

Bernsteinstraße, Teil 1

 

»Tränen der Götter«

 

Auf den Spuren der Römischen Bernsteinstraße zwischen Venedig an der Adria und Danzig an der Ostsee folgen Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos) einem uralten Handelsweg, der auch heute noch Völker verbinden kann.

 

 

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Gut behütet: unterwegs mit Gottes Reisesegen im polnischen Zakrzewo (gr. Foto). - Bernsteinhandel: Schmuck und Tand in Kaliningrad (l.).
Gut behütet: unterwegs mit Gottes Reisesegen im polnischen Zakrzewo (gr. Foto). - Bernsteinhandel: Schmuck und Tand in Kaliningrad (l.).
Bella Venezia: Rialtobrücke (gr. Foto), Blick vom Canal Grande auf die Basilica di Santa Maria (g.o.), Szene aus dem Jüngsten Gericht am Markusdom (M.o.) und farbenfrohe Murano-Glasfiguren in der Altstadt (o.). Im slowenischen Birnbaumer Wald bei Logatec
Bella Venezia: Rialtobrücke (gr. Foto), Blick vom Canal Grande auf die Basilica di Santa Maria (g.o.), Szene aus dem Jüngsten Gericht am Markusdom (M.o.) und farbenfrohe Murano-Glasfiguren in der Altstadt (o.). Im slowenischen Birnbaumer Wald bei Logatec

Vor gut 3500 Jahren im Palast des ägyptischen Pharaos. Die Palastwachen haben einen Händler aus der Levante aufgegriffen. Ein seltsamer Stein im Gepäck des Mannes hat die Aufmerksamkeit der Wachen erregt, mit leuchtend ockergelber Farbe, geringem Gewicht und seltsamen Lebewesen in seinem Inneren. Der Priester wird gerufen, denn nur er darf im Namen von Horus sprechen, dem allmächtigen Schutzgott des Pharaos. »Schaut her, der Stein schwimmt und versinkt nicht, er brennt wie Holz und vergeht nicht. Er ist magisch und er besitzt sogar die Macht, Leben zu bannen. Höchster aller Herrscher - dieser Stein stammt von den Göttern!" - Nachdenklich wiegt der Pharao sein Haupt. »Wenn dieser Stein Leben bannen kann, kann er dann nicht auch Leben schenken? Wo hat der Händler ihn erworben?« Betreten senkt der Priester den Blick: »Verzeiht, mein Pharao, aber Ihr habt den Händler bereits hinrichten lassen.« - »Dann, Priester, werde ich Euch auf die Suche nach dem Herkunftsort dieses Steines schicken und mein Sohn soll Euer Begleiter sein. Macht Euch auf den Weg und bringt sie mir - die magischen Tränen der Götter.« (...)

 

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»Tränen der Götter«

 

Sonniges Sopron: Das ehemalige Ödenburg gibt sich modern (gr. Foto). »Sonnenstein«: Der 3,5 kg schwere »Saulės akmuo« im litauischen Bernsteinmuseum Palanga (l.).
Sonniges Sopron: Das ehemalige Ödenburg gibt sich modern (gr. Foto). »Sonnenstein«: Der 3,5 kg schwere »Saulės akmuo« im litauischen Bernsteinmuseum Palanga (l.).

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 05-2019 


Licht und Schatten: zwischen Schönbronn und Weiler Kirnberg verschränken sich die Zweige der Bäume zu einem grünen Dach.
Licht und Schatten: zwischen Schönbronn und Weiler Kirnberg verschränken sich die Zweige der Bäume zu einem grünen Dach.

Haustür zu und abschließen. Garage auf, Zündschlüssel rum, Gang rein und weg. »Weit weg«, stöhnt es in der Helmsprechanlage, »gaaanz weit weg! Mir reicht’s und die nächsten zwei Tage bitte keine Befindlichkeiten und keinen Kummerkasten: ›Darüber müssen wir aber nochmal sprechen.  Das haben Sie mir fest versprochen.‹ - ›Sie als Chefin müssten unbedingt mal.‹  Mannomann - ich hab’ sooo einen Kragen! Gib Gas, Gustav!« - Ich kenne diese Aussetzer meiner besten Hälfte und weiß damit umzugehen. »Emotional Rescue« nannten es einst die Stones und hochdrehende Motorradmotoren schießen bei so einer Gelegenheit gern mal aus dem Auspuff. Was wir täglich im Berufsalltag erleben, lässt spätestens freitags die innere Oktanzahl gewaltig sinken und bei schlechtem Sprit gibt es dann eben Fehlzündungen. Dagegen helfen nur die gelben Straßen einer 150.000er im Tankrucksack, fernab aller Verkehrsströme und touristischer Highlights. Eine Seelenwaschpaste ohne Programm, aber mit einer Übernachtung irgendwo unterwegs. Therapie auf zwei Rädern.«  (...)

 

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»Balsam für die Seele«

 

Auf und davon: zwischen Wiesenbach und Brettheim den Frühling einatmen und den Alltag vergessen.
Auf und davon: zwischen Wiesenbach und Brettheim den Frühling einatmen und den Alltag vergessen.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 12-2018 

In der März-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

Hohenlohe/Franken-Reportage

 

»Balsam für die Seele«

 

»Es gibt Motorradtouren, die sind Erholung und Therapie zugleich. Für die Enge der Stadt, die Belastungen im Berufsalltag, den Stress zwischen Medien und »Müssen-wir-noch«.

Eine Tube Seelenbalsam aus Hohenlohe-Franken von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos).

 

Zeitlose Zwillinge: Schon seit 1780 schmücken ihre frühklassizistischen Fassaden den Marktplatz von Bad Mergentheim.
Zeitlose Zwillinge: Schon seit 1780 schmücken ihre frühklassizistischen Fassaden den Marktplatz von Bad Mergentheim.

In der Februar-Ausgabe 2019 des TOURENFAHRER: 

 

 

Türkei-Reportage

 

"Turkish Delights"

 

Die moderne Türkei ist straßentechnisch inzwischen gut ausgebaut. Wer nicht vierspurig reisen möchte, muss Geschichten neben der Landstraße suchen.

 

Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos) haben Turkish Delights mit nach Hause gebracht.

 

 

Mellow Yellow: Melonenmeer bei Acıgöl in der Provinz Nevşehir.
Mellow Yellow: Melonenmeer bei Acıgöl in der Provinz Nevşehir.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 02-2019

Breitbild-Panorama: Passabfahrt in 3-D vom Eğribel Geçidi im Pontischen Gebirge auf dem Weg nach Şebinkarahisar.
Breitbild-Panorama: Passabfahrt in 3-D vom Eğribel Geçidi im Pontischen Gebirge auf dem Weg nach Şebinkarahisar.

 

„Der Himmel über Batumi ist auf dem besten Weg, übergangslos mit dem dunkel wogenden Schwarzen Meer zu verschmelzen. Raus aus diesem fetten Unwettertief, das seit Tagen die georgische Schwarzmeerküste duscht. Drei Stunden später haben wir die Grenzkontrollen in Sarpi hinter uns. Auf glattem Asphalt gleiten die Enduros am Schwarzen Meer entlang, vorbei an riesigen Teeplantagen, die sich terrassenförmig die steilen Berghänge hinaufziehen. Am späten Nachmittag hat die Sonne sich durchgekämpft und die Küste vergoldet. Immer wieder gestatten tiefe Taleinschnitte den Blick hinauf in das dicht bewachsene Kaçkar Dağları, ins Pontische Gebirge, das sich auf tausend Kilometern am Schwarzen Meer entlang auftürmt. Verhangen hinter Regenwolken verstecken sich die Spitzen der bis zu 3900 Meter aufragenden Berge, versprechen Abenteuer und ich weiß mit einem Mal: Lange halte ich das nicht aus. (...)"

 

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"Turkish Delights"

Keiner daheim: Feenkamine mit Höhlenwohnungen aus Tuffstein im Zelve-Tal (o.). - Eingang z. Rosental (Güllüdere): Das Dorf Çavuşin liegt am Fuß einer eingestürzten Felswand (g.l.). - Aufgestaut: Die Talsperre d. Kestel Çayı beschert Bergama einen See (r.)
Keiner daheim: Feenkamine mit Höhlenwohnungen aus Tuffstein im Zelve-Tal (o.). - Eingang z. Rosental (Güllüdere): Das Dorf Çavuşin liegt am Fuß einer eingestürzten Felswand (g.l.). - Aufgestaut: Die Talsperre d. Kestel Çayı beschert Bergama einen See (r.)

Coole Côte: großes Kino auf der Route de la Grande Corniche zwischen Nizza und Menton.
Coole Côte: großes Kino auf der Route de la Grande Corniche zwischen Nizza und Menton.

"Michaela mailt, statt zu arbeiten. Digitale Frustbewältigung, denn diesmal wird's ernst: "Starle Bewölkung, Regenschauer, Graupel und Gewitter. In den Alpen Schnee und Schneeregen bis in tiefere Lagen. In der Osthälfte des Landes schwere Sturmböen, an den Küsten und im Bergland orkanartig."

Wetterdotcom verkündet die neuesten Nettigkeiten - und ausgerechnet jetzt haben wir ein paar Tage frei... Also wieder nichts mit "Noch einmal Meer", bevor der Winter kommt.

Die Africa Twin schrumpft vor meinem geistigen Auge bereits auf Modellgröße zusammen, da piepst das Handy erneut. "Schau genau hin", steht unter dem Screenshot und ein roter Pfeil zielt exakt auf die Mittelmeerküste unseres Nachbarlandes. Ein Wetterloch, mit sonnigen Symbolen zwischen Marseille und Menton an der italienischen Grenze.

Wieder piepst es. "Die nächsten acht Tage Sonnemit Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad. Du kannst schon mal packen. Ich fahr' mit der MT. Nach Aix sind es 1100 Kilometer, also morgen früh los!"  (...)

 

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"Noch einmal Meer"

 

Runterkommen: Sanary-sur-Mer verwöhnt mit einem Farbenmeer.
Runterkommen: Sanary-sur-Mer verwöhnt mit einem Farbenmeer.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 12-2018 

In der Dezember-Ausgabe 2018 des TOURENFAHRER: 

 

Côte d'Azur-Reportage

 

"Noch einmal Meer"

 

"Die Hitze des Sommers ist vorbei. Staufreie Küstenstraßen, freie Hotelzimmer, freundliche Kellner und herrenlose Yachten in den Häfen. Die Reichen und Schönen sind von Bord gegangen, die Tourismuskarawane ist weitergezogen."

 

Herbstimpressionen an der Côte d'Azur von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos)

Massif des Maures: Am Col de Babaou flirrt das Licht in den Baumkronen.
Massif des Maures: Am Col de Babaou flirrt das Licht in den Baumkronen.

In der November-Ausgabe 2018 des TOURENFAHRER: 

 

Elbe-Reportage, Teil 2

 

"Elbgeflüster"

 

Vom Elbsandsteingebirge bis in die Nordsee fließt der Elbstrom durch ein facettenreiches Kultur- und Geschichtsland. Wer sich Zeit nimmt und mit dem Fluss wandert, der kann es hören: das Elbgeflüster.

 

Eine Reportage von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos).

 

 

Beeindruckende Backsteingotik: Neustädter Toranlage mit Nikolaikirche in Tangermünde (rückwärtige Ansicht)
Beeindruckende Backsteingotik: Neustädter Toranlage mit Nikolaikirche in Tangermünde (rückwärtige Ansicht)

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 11-2018 

Ans andere Ufer: Bei Elster lässt sich bequem die Elbe überqueren.
Ans andere Ufer: Bei Elster lässt sich bequem die Elbe überqueren.

 

„Bad Schandau schüttelt sich noch nach den Regengüssen der vergangenen Stunden. Mit dem ersten Wolkenloch haben wir nach dem Elbedurchbruch zwischen Hrensko und Schmilka die Regenanzüge wieder ganz weit hinten verstaut und die Elbe verwarnt. Behalte deine Wasserspiele bitte für dich!

 

Michaela hat während meiner Packübungen den frei stehenden, stählernen Personenaufzug zur Ostrauer Höhe erklommen und genießt mit der Höhenluft einen superben Ausblick auf Bad Schandau und weiter den Fluss hinab bis zum Lilienstein. Genau gegenüber wohnt August der Starke auf der Festung Königstein und ich erinnere mich gut an einen lauen Abend in der Burgschenke gleich neben dem Eingang. Gesprächig erzählte August damals von der Gräfin von Cosel, für die er jahrelang auf Schloss Pillnitz rauschende Feste gab, bis die Gute anfing, sich intensiv für Politik zu interessieren. Mit dem Wort Emanzipation konnte der absolutistische Fürst nun leider gar nichts anfangen und so verbannte er die abgelegte Cosel kurzerhand auf Burg Stolpen. Eine glatte Fehlentscheidung, gab der Burgherr nach dem fünften Radeberger schließlich zu, und so habe er sich mit der einen oder anderen Hofdame getröstet oder auch mal beim einfachen Volk seinen starken Arm ausgestreckt. (...)

 

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"Elbgeflüster"

Kaffeeklatsch: Der Hansehafen Stade lockt mit Fachwerk und Klönsnack.
Kaffeeklatsch: Der Hansehafen Stade lockt mit Fachwerk und Klönsnack.

In der Oktober-Ausgabe 2018 des TOURENFAHRER: 

 

Elbe-Reportage, Teil 1

 

"Junge Labe"

 

Die Elbe ist mit über tausend Kilometern Länge einer der großen europäischen Ströme, die noch ein unberührtes Flussleben führen dürfen. Als junge Labe wird sie im Riesengebirge geboren.

 

 

Eine Flussgeschichte von Michaela & Udo Staleker (Text & Fotos).

 

 

Flussbremse: Stausee der Krausebauden-Talsperre.
Flussbremse: Stausee der Krausebauden-Talsperre.

Heftnachbestellung im RHN-Verlag:  TF 10-2018 

Wahrzeichen: Die »Weiße Brücke« in Spindlermühle ist die erste Brücke über den noch jugendlichen Gebirgsfluss Labe.
Wahrzeichen: Die »Weiße Brücke« in Spindlermühle ist die erste Brücke über den noch jugendlichen Gebirgsfluss Labe.

 

„Du hast dich lange nicht sehen lassen?“ Die tiefe, raue Stimme hinter meinem Rücken lässt mich ruckartig herumfahren. Wo kommt der Typ plötzlich her? Ein wettergegerbtes, faltiges Gesicht, ein ungepflegter, zottiger Bart, ein alter Filzhut mit Fasanenfeder und ein derbes Wamshemd unter einem verschlissenen, grünen Rock. In der Hand, wie zum Schlag bereit, trägt der Alte einen astigen Wanderstab und über seinem rechten Arm baumelt ein offenbar frisch erlegter Fuchs mit buschigem Schwanz. Ein Wilderer? Oder gar der Förster?

 

Der Alte hält meinem forschenden Blick stand und raucht geheimnisvoll: „Rübezahl - erinnerst du dich noch? Oben auf der Bílá louka, der - wie sagt man - Weißen Wiese unweit der Quelle meiner Mädchen“, erklärt der alte Kauz in gebrochenem Deutsch, „dort am Elbfall, wo meine Elfen immer zum Baden gingen, dort sind wir uns doch damals begegnet und du hast versprochen, sie mir wieder zu bringen. Meine Elfe, die mir auf den Elbwiesen den Kopf verdrehte und mich sitzenließ, als ich meinen Rübenacker bestellte.“ 

 

Allmählich dämmert es mir und mein schlechtes Gewissen wächst hinauf bis zu den Höhen des Riesengebirges. (...) 

 

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"Junge Labe"

Stilles Kloster: kunstvoll verziertes Eingangsportal der Dreifaltigkeitskirche von Hostinné (l.). Grenzenlos: Auf dem Weg von Hřensko nach Bad Schandau öffnet sich der Blick auf das Elbsandsteingebirge (g. l. o.). Märchenhaft: Talsperre Nila Tremesan
Stilles Kloster: kunstvoll verziertes Eingangsportal der Dreifaltigkeitskirche von Hostinné (l.). Grenzenlos: Auf dem Weg von Hřensko nach Bad Schandau öffnet sich der Blick auf das Elbsandsteingebirge (g. l. o.). Märchenhaft: Talsperre Nila Tremesan

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