Türkei-Reise, Teil 3: Rund um die Gökova-Bucht

Blick auf Kizilagac im bergigen Hinterland von Bodrum
Blick auf Kizilagac im bergigen Hinterland von Bodrum
W a s s e r  (mit Cola) ... die Zweibeiner brauchen dringend eine Tankstelle
W a s s e r (mit Cola) ... die Zweibeiner brauchen dringend eine Tankstelle

Bodrums Verkehrsgewühl nervt bereits am frühen Vormittag. Irgendwie finden wir den Weg hinaus aus der Stadt und den Abzweig in die bergigen Ausläufer der Bati Mentese Daglari. Mumcular, Kizilagac an der Flanke des Yaran Dagi, Alazeytin, Ciftlikköy und schließlich wieder hinab ans Meer nach Maziköy. Eine wunderschöne Fahrt bei gut 40 Grad auf dem Bordthermometer. Mehr als einmal sind wir nahe dran, alle Sicherheitsbedenken über Bord zu werfen, die Jacken auf den Gepäckträger zu schnallen und die Fahrt im T-Shirt fortzusetzen. Die Unterscheidung zwischen Schweißbächen und Schweißströmen war uns bisher eigentlich wurscht - nun lernen wir mit jedem Kilometer gründlich dazu.

Maziköy liegt so malerisch an der felsigen Gökova-Bucht, dass wir dem Charme des Dorfes restlos erliegen. Direkt an neben einem kleinen Steinstrand und Bootsanleger gibt es mehrere einfach-rustikale Pansyions mit Restaurantbetrieb, reichlich Schatten und kühle Getränke. Su, su, su - der Inhalt einer Literflasche Wasser verdunstet noch auf dem Weg durch die Kehle, während ich die Pensionen auf der Suche nach einem Zimmer abklappere. Bei "Sahil" werden wir fündig: ein Zimmer mit Klimaanlage, die Aussicht auf einen Sprung ins kühle Meer und ein schattiges Plätzchen auf der Terrasse des Restaurants "Maziköy" genau gegenüber vom Bootsanleger. Schluss, aus, Engine-shut-down nach nur 70 km. So was hat es schon lange nicht mehr gegeben...

Sympathisch: "Otel Iskelem"/ Iskele in der Gökova-Bucht kurz vor Akyaka
Sympathisch: "Otel Iskelem"/ Iskele in der Gökova-Bucht kurz vor Akyaka

Am nächsten Tag wollen wir weit kommen - mindestens bis an die Spitze der langgezogenen Resadiye-Halbinsel, die sich vor Marmaris als überdimensionaler Zeh in die Ägäis streckt. Aber der Bummel entlang der Gökova-Küstenstraße entpuppt sich als dermaßen schön und aussichtsreich, dass unser Reisedurchschnitt auf Droschkentempo sinkt.

Und dann touchiert der Küstenweg dummerweise noch das winzige Örtchen Akyaka/Iskele: die Bucht, das kristallklare Wasser, die groben Steinplatten, von denen aus man direkt ins kühle Nass hüpfen kann, ein paar Fischerboote, ein kleiner Steg (=Iskele). Richtig: 1989 war das, auf meiner ersten großen Türkei-Rundfahrt. Und auf keiner Straßenkarte konnte ich das Örtchen wieder finden und meinen Erinnerungen nachgehen. Welch' ein Zufall! Was es damals noch nicht gab, ist das schmucke und von sehr sympathischen Menschen ökologisch verträglich geführte "Otel Iskelem", von dem wir im Teil 1 dieses bescheidenen Blogs schon berichteten. Also raus mit dem Seitenständer und für einen Tag und zwei Nächte Ruhe geben. Michaelas Zeigefinger warnt mal wieder: "Wir hatten vereinbart, dass es auf dieser Reise auch Urlaub geben wird..."

 

Und weil's hier so schön ist, gibt's eine Extra-Galerie für diesen famosen Ort!

Eindrücke entlang der Gökova-Bucht

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Kommentare: 1
  • #1

    Ahmet Inceler (Dienstag, 14 Oktober 2014)

    Traumhaft gell

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