Wanderung durch die Vergangenheit

Um 8:30 Uhr stehen wir in den Startlöchern, werden als erstes mit einem Tee begrüßt und lauschen einem bekannten türkischen Barden, der zwei Lieder auf der Hotelterrasse intoniert. Wir erhalten von Hilmi Sahballi eine CD mit seinen Liedern und freuen uns über den Zuwachs an türkischer Sehnsuchtsmusik in unserer CD-Sammlung.

Die Sonne brennt mächtig, als wir zum Königspalast aufbrechen und unsere Körper haben sich noch nicht an die Hitze gewöhnt. Udo hat einen richtigen Sonnenstich und hält sich mit viel Flüssigkeit über Wasser, während unsere Campingplatznachbarn und ich mit Murat den Abstieg zur Schlucht wagen. Es geht steil hinab, wir schlittern den brütendheißen Abhang hinunter und werden mit dem Blick über einen gigantischen Canyon belohnt. Dort sprudelt der Büyükkaya-Bach und nur unter erschwerten Bedingungen erreichen wir das Bachbett.

Als wir wieder am Tickethäuschen ankommen, sind wir froh, dass wir der Hitze am Nachmittag unter schattigen Bäumen entfliehen können. Udo und ich müssen uns beide noch akklimatisieren. Gut, dass es am Abend immer windet und die Nächte kühl sind. Udo verbringt die Nacht mit Fieber, Gliederreißen und dem ständigen Gefühl, sich übergeben zu müssen. "Gemach, gemach" sollte unser Motto lauten, um unsere Kondition auch auf den weiten Strecken Richtung Georgien zu erhalten. Wir werden morgen entscheiden, ob er sich für die Weiterfahrt nach Kars fit genug fühlt. Für heute ist erst einmal Ruhe angesagt. 😴

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