Aktuelles

So

06

Mär

2016

Im TOURENFAHRER 03-2016: Südfrankreich-Reportage "Alles im Lot"

In der März-Ausgabe 2016 des TOURENFAHRER:

 

Südfrankreich-Reportage

 

"Alles im Lot"

 

Er ist nur der kleine Bruder des berühmten Tarn und seine Reize erschließen sich erst beim Wandern.

Doch wer sich Zeit nimmt an seinen Ufern, der wird sich verlieben und wiederkommen.

 

Eine Flusswanderung von Michaela & Udo Staleker

 

Erst schwitzen, dann schweben: Völlig sorglos purzelt tief unten der Fluss und das Asphaltband übt sich im Parallelschwung. Der Tarn am "Pas de Soucy" aus der Vogelperspektive.
Erst schwitzen, dann schweben: Völlig sorglos purzelt tief unten der Fluss und das Asphaltband übt sich im Parallelschwung. Der Tarn am "Pas de Soucy" aus der Vogelperspektive.
Lässig über den Lot: Schieferfarbene Häuser in Saint-Geniez-d'Olt laden zum Brückenschlag und Verweilen ein.
Lässig über den Lot: Schieferfarbene Häuser in Saint-Geniez-d'Olt laden zum Brückenschlag und Verweilen ein.

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H. Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

"Alles im Lot"-PDF

 

 

Zur Nachbestellung der März-Ausgabe 2016 direkt über den RHN-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

TOURENFAHRER, Ausgabe 03-2016

 

Viel Lesevergnügen wünschen

 

Michaela & Udo Staleker

 


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Fr

12

Feb

2016

MV "Plan Persepolis" auf der IMOT München am 20.+21. Februar 2016

 

 

 

 

 

Liebe Besucher unserer Website und unserer Multivisionsveranstaltungen,

 

am 20. + 21. Februar 2016 sind wir zu Gast in der TOURENFAHRER-Lounge auf der IMOT München. Dort präsentieren wir an beiden Tagen ab 16.00 Uhr einen ca. 1,5 stündigen Ausschnitt unserer

 

Multivisionsshow "Plan Persepolis".

 

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

 

Michaela & Udo Staleker

 

TOURENFAHRER-Lounge D 103 auf der IMOT in München
TOURENFAHRER-Lounge D 103 auf der IMOT in München
TF-Medienguru Sven Degenhardt referiert über GPS-Navigation, die Navi-Software "Easy Routes" u.v.m.
TF-Medienguru Sven Degenhardt referiert über GPS-Navigation, die Navi-Software "Easy Routes" u.v.m.

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Sa

02

Jan

2016

Vorankündigung: MV Plan Persepolis am 06. Februar im "Spektrum" in 74572 Blaufelden, Einlass: 19.00 Uhr

Wir freuen uns auf unsere Gäste am 06. Februar im "Spektrum" in Blaufelden - Einlass 19.00 Uhr
Wir freuen uns auf unsere Gäste am 06. Februar im "Spektrum" in Blaufelden - Einlass 19.00 Uhr
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Mi

30

Dez

2015

Welcome back, Africa Twin!

Erste Begegnung mit einem wiederbelebten Mythos: HONDA CRF 1000L

Fazit

 

Ein tolles Motorrad zum Reisen, zum Räubern auf Landstraßen mit Alterserscheinungen und ein guter Kumpel für den Alltag.

 

Gut gemacht, Honda!

 

Mehr Info unter:

Welcome back, Africa Twin!

Endlich sind sie da - die ersten brandneuen CRF 1000L, besser bekannt als Africa Twin, stehen zur Probefahrt beim HONDA-Händler unseres Vertrauens:

 

Motorrad-Kreiselmeyer

Am Bahnhof 1a, 91555 Feuchtwangen

Martin Kreiselmeyer, Tel. 09852-61 58 50

 

Die ersten Fahreindrücke über 50 Kilometer sind sehr überzeugend:

- spielerisch leichtes Handling

- auch im Stand bei vollem Tank gut manövrierbar

- entspannte Sitzposition mit gutem Knieschluss

- überraschend effektiver Windschutz

- sensible Dämpfung vorn und hinten

- leicht und exakt zu schaltendes Getriebe

- bulleriger Twin mit Dampf unten heraus

- angenehm volumiger Bass aus dem Enddämpfer

 

Herrlicher emotionaler Kickback in das Jahr 1990, als eine nagelneue XRV 750 in HRC-Farben vor der Tür stand. :-)

Wir freuen uns riesig auf das Frühjahr...


Wir zwei werden garantiert dicke Freunde... :-)
Wir zwei werden garantiert dicke Freunde... :-)
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Do

24

Dez

2015

Frohes Fest

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So

13

Dez

2015

Neu am Kiosk: "Grass wachsen lassen" - TOURENFAHRER-Ausgabe 01-2016

Mottlau-Treff am Krantor (Stary Zuraw). Hafenkran und Wehrtor sind Wahrzeichen von Danzig.
Mottlau-Treff am Krantor (Stary Zuraw). Hafenkran und Wehrtor sind Wahrzeichen von Danzig.

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H. Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

"Grass wachsen lassen"-PDF

 

Die aktuelle TF-Ausgabe 01-2016 gibt es am Kiosk und im gut sortierten Zeitschriftenhandel.

 

Viel Lesevergnügen wünschen

 

Michaela & Udo Staleker

In der Januar-Ausgabe 2016 des TOURENFAHRER:

 

Polen-Reportage und Günter Grass-Hommage

 

"Grass wachsen lassen"

 

Polen kann viele Geschichten erzählen. Manch eine davon spielt in Danzig, der Geburtsstadt von Günter Grass und dem Schauplatz seiner frühen Romane.

 

Eine Hommage von Michaela & Udo Staleker

Genussvolles Gleiten. Kilometerlange Alleen zwischen Ostróda und Morag im Ermland.
Genussvolles Gleiten. Kilometerlange Alleen zwischen Ostróda und Morag im Ermland.

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So

29

Nov

2015

Multivision "IRAN" bei "hmf" in Würzburg am 04.12.15 um 19.30 Uhr

Zu Gast bei "hmf-Motorräder" in Würzburg am 04. Dezember 2015 um 19.30 Uhr
Zu Gast bei "hmf-Motorräder" in Würzburg am 04. Dezember 2015 um 19.30 Uhr

Es ist wieder soweit...


Herzlich willkommen bei unserer Multivisionsshow


PLAN PERSEPOLIS


Wir gastieren in Würzburg bei "hmf Motorräder".


Adresse:

hmf Motorräder, Nürnberger Straße 122 - 97076 Würzburg

Anmeldung & Sitzplätze:

Manfred & Tom Hemmerlein, Tel. 0931 - 784 1844

Mail: r.dietz@hmf-motorrad.de

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr



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Sa

10

Okt

2015

Neu am Kiosk: Türkei-Reportage "Auf nach Lykien" - TF 11-2015

Türkei-Reportage "Auf nach Lykien" / TF-Ausgabe 11-2015 -- Motiv: Dorfszene im Taurus-Gebirge
Türkei-Reportage "Auf nach Lykien" / TF-Ausgabe 11-2015 -- Motiv: Dorfszene im Taurus-Gebirge

Zum Download der Reportage im PDF-Format über den Reiner H.Nitschke-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

"Auf nach Lykien"-PDF

 

Zur Nachbestellung der November-Ausgabe 2015 direkt über den RHN-Verlag bitte folgenden Link anklicken:

 

TOURENFAHRER, Ausgabe 11-2015

 

Reiseblog "Götter, Gräber und Geschichten"


Viel Lesevergnügen wünschen Euch und Ihnen

 

Michaela & Udo Staleker

In der November-Ausgabe des TOURENFAHRER:

 

 

Türkei/Lykien-Reportage

 

"Auf nach Lykien"

 

Tief im Süden der Türkei, zwischen den Berggipfeln des rauen Taurus und den Buchten und Stränden der Mittelmeerküste, liegt Lykien und lockt mit sagenumwobenen Götter- und Gräbergeschichten.

 

Eine Reisereportage von Michaela & Udo Staleker

Weiter westwärts führt keine Straße. Letzte Sonnenstrahlen leuchten über dem Hafen von Knidos.
Weiter westwärts führt keine Straße. Letzte Sonnenstrahlen leuchten über dem Hafen von Knidos.

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Do

06

Aug

2015

Griechenland-Stimmungsbild "Jetzt erst recht" - TF 08-2015

Prächtig beschirmt: Frühlingsfrisches Piniengrün säumt die Landstraße durch den Nationalpark Strofília (Peloponnes)
Prächtig beschirmt: Frühlingsfrisches Piniengrün säumt die Landstraße durch den Nationalpark Strofília (Peloponnes)



"Lass uns nach Griechenland fahren," sagt Michaela, "jetzt erst recht."


"Nach Griechenland? Na, da passt aber jut auf, dass euch euer Moped nicht kaputt jemacht wird. Als Deutscher kannste dich da derzeit doch nicht frei bewegen. Überlegt euch dat juut!"



Prächtiges Párnon-Gebirge - und eine warme Abendsonne vergoldet uns den Weg nach Leonidio.
Prächtiges Párnon-Gebirge - und eine warme Abendsonne vergoldet uns den Weg nach Leonidio.

In der August-Ausgabe des TOURENFAHRER:

 

Griechenland/Peloponnes-Reportage

 

"Jetzt erst recht"

 

Blitz und Donner im Land, in dem die Götter Urlaub machen. Die Tourismusbranche hat den Rückwärtsgang eingelegt und die Presse beider Länder schürt das offene Feuer.

Was ist los bei den Griechen?

 

Ein Stimmungsbild von Michaela & Udo Staleker

Verschlossene Türen: zurück von der Kreuzfahrerburg Kastro Chlemoutsi in Kastro.
Verschlossene Türen: zurück von der Kreuzfahrerburg Kastro Chlemoutsi in Kastro.

Neugierig geworden?

 

Hier ist der Link zur (Nach-)Bestellung des TOURENFAHRER-Heftes 08/2015 im Reiner H. Nitschke-Verlag.

 

Und hier können Sie / könnt Ihr die Reportage "Jetzt erst recht" aus dem TOURENFAHRER-Archiv herunterladen.

 

Lohnend ist auch ein Blick in unser Menü "REPORTAGEN/Griechenland" auf dieser Website.


Viel Lesevergnügen wünschen Euch


Michaela & Udo Staleker


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Sa

23

Mai

2015

Neu am Kiosk: Jagsttal-Reportage "Kleine Fluchten"

Es gibt Tage, da geht nichts mehr. Weder rein ins Hirn noch raus übers Mundwerk. Eine gedankliche Eklipse sozusagen, ein kommunikatives Nirwana, ein temporärer Burn-out. (...)

"Komm, wir fahr'n noch an die Jagst", schlägt Michaela in solchen Momenten vor, "ein, zwei Stunden aussteigen, abschalten, treiben lassen."

 

Habt Ihr auch manchmal die Nase voll vom Alltagstrott und -druck? Dann schnallt doch einfach den Tankrucksack auf Eure Enduro oder Euren Kurvenräuber und folgt uns an die Jagst. Eine rezeptfreie Seelentherapie, ohne Pillen, ohne Globuli  - versprochen!

 

Willkommen in einer der schönsten Naturoasen Deutschlands, willkommen im Hohenloher Jagsttal. Seid bereit zum Loslassen, zum Treibenlassen. Genießt das Baumeln Eurer Seele.

 

Und sagt bitte Eurem Moped, dass im Jagsttal niedrige Drehzahlen und leise Auspufftüten angesagt sind...

H e i ß e n    D a n k !


Natur pur: Jagstidyll am Wehr in Eichenau
Natur pur: Jagstidyll am Wehr in Eichenau



Viel Lesevergnügen wünschen

 

Michaela & Udo Staleker

TOURENFAHRER, Ausgabe 06-2015 - Jagsttal: "Kleine Fluchten"
TOURENFAHRER, Ausgabe 06-2015 - Jagsttal: "Kleine Fluchten"
Kultur in Natur: Traum-Panorama der Jagstperle Kirchberg
Kultur in Natur: Traum-Panorama der Jagstperle Kirchberg


Neugierig geworden?

 

Hier ist der Link zur (Nach-)Bestellung des TOURENFAHRER-Heftes 06/2015 im Reiner H. Nitschke-Verlag.

 

Und hier können Sie / könnt Ihr die Reportage "Kleine Fluchten" aus dem TOURENFAHRER-Archiv herunterladen.

 

Lohnend ist auch ein Blick in unser Menü "REPORTAGEN" auf dieser Website.

 



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Mo

13

Apr

2015

Spendenübergabe an das Kinderhospiz Schwäbisch Hall

Spendenübergabe an das Kinderhospiz Schwäbisch Hall e.V. im BMW Autohaus Mulfinger  in SHA-Michelfeld. V.l.n.r.: Niederlassungsleiter Tobias Schwenger, Astrid  Winter (Kinderhospiz), Roland Fechter (BMW), Michaela Staleker,  Andreas Link (Kinderhospiz)
Spendenübergabe an das Kinderhospiz Schwäbisch Hall e.V. im BMW Autohaus Mulfinger in SHA-Michelfeld. V.l.n.r.: Niederlassungsleiter Tobias Schwenger, Astrid Winter (Kinderhospiz), Roland Fechter (BMW), Michaela Staleker, Andreas Link (Kinderhospiz)

Lesen für einen guten Zweck

 

Zu einem sehr schönen Spendenergebnis führte die parallel zu unserer Multivisionsveranstaltung "PLAN PERSEPOLIS" durchgeführte Aktion "Lesen für einen guten Zweck" am 05. Dezember 2014.
Für eine Lesetheke hatte der Reiner H. Nitschke-Verlag in Euskirchen TOURENFAHRER-, MOTORRADFAHRER- und MOTORRAD Abenteuer-Magazine beigesteuert, und so kam ein recht stattlicher Spendenbetrag von 150 Euro zusammen.

Ein ganz herzliches Dankeschön an das Autohaus BMW Mulfinger GmbH in SHA-Michelfeld für die Unterstützung unserer Aktion und für das großzügige "Aufstocken" des Spendenbeitrags auf sage und schreibe 1.000 Euro.

Ein weiterer Dank gebührt dem dortigen Niederlassungsleiter Tobias Schwenger sowie dem Verkaufsberater der Abteilung Motorrad Roland Fechter für die Organisation der Veranstaltung.

 

Beste Grüße von Michaela & Udo Staleker


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Mo

23

Mär

2015

Klein, aber fein - "Plan Persepolis" bei BMW in Schorndorf

Multivisionsshow "Plan Persepolis" bei Autohaus Mulfinger GmbH in Schorndorf
Multivisionsshow "Plan Persepolis" bei Autohaus Mulfinger GmbH in Schorndorf


Die Schlussveranstaltung unserer Multivisionsreihe Herbst/Winter 2014 und Frühjahr 2015 gehörte BMW. Auf Einladung von Jürgen Hinderer, Niederlassungsleiter bei BMW Motorrad Mulfinger in Schorndorf, und Petra Oberender, Verkaufsberaterin in der Abteilung Motorrad, gastierte der "PLAN PERSEPOLIS" am 20. März 2015 vor einem kleinen, aber feinen Publikum in Schorndorf.


Mehr Fotos und Text unter: "Richtig reingehängt"


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Do

05

Mär

2015

NEU am Kiosk: Süditalien-Reportage "Vice versa"

TOURENFAHRER, Ausg. 04-2015, Süditalien-Reportage "Vice versa"
TOURENFAHRER, Ausg. 04-2015, Süditalien-Reportage "Vice versa"

Das Frühjahr rückt näher, die ersten Vorboten des Frühlings sind eingetroffen: Vogelgezwitscher im Garten, wärmende Sonnenstrahlen auf der Haut, ein zartblauer Himmel, eis- und schneefreie Straßen.

Als Motorradfahrer geht man immer häufiger in die Garage und streichelt die Sitzbank.


So recht in diese schöne Zeit froher Erwartung passt unsere neue Farbreportage zu einer superben Reiseregion im Süden Italiens:


Willkommen im Golf von Neapel, auf der Sorrentiner Halbinsel und im Cilento.


Willkommen in einer Welt "vice versa", grad umgekehrt, auf dem Kopf und zuweilen völlig verdreht.


Neugierig geworden?


Hier ist der Link zur (Nach)Bestellung des TF-Heftes 04/2015 im Reiner H. Nitschke-Verlag.


Und hier können Sie / könnt Ihr die Reportage "Vice versa" aus dem TOURENFAHRER-Archiv herunterladen.


Lohnend ist auch ein Blick in unser Menü "REPORTAGEN" auf dieser Website.


Viel Lesevergnügen wünschen


Michaela & Udo Staleker




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Di

17

Feb

2015

Interessante IMOT in München

 

Multivision auf Motorradmesse

 

Auf Einladung des Reiner H. Nitschke-Verlags durften wir am 14. und 15. Februar im Rahmen der Münchener IMOT in der TF-Lounge eine Kurzversion unserer Multivision "Plan Persepolis" zeigen.

 

Eine spannende Erfahrung mit neuen Herausforderungen!

 

Mehr Infos und Fotos unter dem Link: "IMOT München"

Messebetrieb in der TF-Lounge auf der IMOT- eine völlig neue Erfahrung...
Messebetrieb in der TF-Lounge auf der IMOT- eine völlig neue Erfahrung...

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So

08

Feb

2015

"Plan Persepolis" auf der IMOT in München am 14. und 15. Februar 2015

Anziehungspunkt für alle Zweiradfans: die IMOT in München
Anziehungspunkt für alle Zweiradfans: die IMOT in München

Weitere Infos auf der TOURENFAHRER-Website. Bitte aufs Foto klicken!

Im Programm des Reiner H. Nitschke Verlags...

 

MOTORRADFAHRER

                         TOURENFAHRER

                                           MOTORRAD ABENTEUER

 

Am Samstag, den 14. und am Sonntag, den 15. Februar zeigen wir in der TF-Lounge des Reiner H. Nitschke Verlags einen einstündigen Ausschnitt aus unserer Multivisionsshow "Plan Persepolis" und freuen uns sehr auf interessierte Zuschauer.


Zeitplan

Samstag, 14. Februar: 13.00 Uhr, 16.00 Uhr

Sonntag, 15. Februar: 13.00 Uhr, 15.00 Uhr

 

Herzlich willkommen!

 

Michaela & Udo

TF-Standorte auf der IMOT
Halle 4, Stand 448 (TF/MF/MA)
Halle 5, Stand 512 (TOURENFAHRER Hotels)
Atrium über Halle 3, D105 Showroom (TF-Lounge)


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Di

20

Jan

2015

Türkei-Reportage "Götter, Gräber und Geschichten" als Download

Römischer Zeustempel von Euromos
Römischer Zeustempel von Euromos

Unsere neue TOURENFAHRER-Reportage "Götter, Gräber und Geschichten", Heft 02/2015 ist ab sofort im PDF-Format zum Lesen oder als Download im Menü "Reportagen" verfügbar.

Dort befindet sich auch der Link zum Nachbestellen des Heftes im Reiner H. Nitschke Verlag.

 

Begleiten Sie uns auf einer außergewöhnlichen Reise entlang der Ägäisküste der Türkei, mitten im und jenseits des Massentourismus.

 

Zum Download bitte auf den LINK klicken.

 

Viel Lesevergnügen wünschen

 

Michaela & Udo Staleker


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Sa

17

Jan

2015

Salam TOURATECH: "Plan Persepolis" zu Gast in Niedereschach

Großes Interesse am Reiseland Iran in der TOURATECH-Zentrale in Niedereschach
Großes Interesse am Reiseland Iran in der TOURATECH-Zentrale in Niedereschach

Versprechen eingelöst

Freitag, 16. Januar 2015

 

Das neue Jahr beginnt mit der Einlösung eines Versprechens. Krankheitsbedingt hatten wir im Dezember 2013 einen geplanten Auftritt bei TOURATECH absagen müssen. Nun konnten wir mit annähernd 300 Gästen endlich in den Iran aufbrechen und erlebten ein interessiertes, herzliches und - zugegeben -  auch leidensfähiges Publikum.


Für mehr Info bitte klicken auf "TOURATECH"


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Sa

03

Jan

2015

Neue Reisereportage "GÖTTER, GRÄBER und GESCHICHTEN" ab 9. Januar am Kiosk

 

 

 

 

 

 

A n k ü n d i g u n g   &   V o r f r e u d e

 

Ab 09. Januar am Kiosk:
TOURENFAHRER, Ausgabe 02/2015 mit unserer neuen Reisereportage

 

"GÖTTER, GRÄBER und GESCHICHTEN"

 

Eine Zeitreise zwischen Antike und Gegenwart entlang der Ägäisküste der Türkei.


Auf viele interessierte Leser freuen sich


Michaela & Udo Staleker

TOURENFAHRER-Ausgabe 02-2015 mit Reisereportage "Götter, Gräber und Geschichten"
TOURENFAHRER-Ausgabe 02-2015 mit Reisereportage "Götter, Gräber und Geschichten"

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Mi

31

Dez

2014

Einen guten Rutsch in ein gesundes und friedliches 2015

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So

28

Dez

2014

"Plan Persepolis" bei TOURATECH in Niedereschach am 16. Januar 2015

Ankündigung der Multivisionsshow "Plan Persepolis" bei TOURATECH am 16. Januar 2015
Ankündigung der Multivisionsshow "Plan Persepolis" bei TOURATECH am 16. Januar 2015

 

 

 

Zu Gast bei Tourenfahrern

 

Nachdem wir unseren Aufführungstermin bei TOURATECH/Niedereschach im Januar 2014 krank-heitsbedingt leider absagen mussten, lösen wir nun unser Versprechen ein und gastieren am 16. Januar mit unserer Multivisionsshow "PLAN PERSEPOLIS" bei Deutschlands größtem Ausrüster für Motorrad-Traveller.

Der Eintritt ist frei!

 

Anschrift:

TOURATECH AG

Auf dem Zimmermann 7-9

78078 Niedereschach

Tel.: +49 (0) 7728 9279-0

 

Für mehr Info bitte Klick auf TOURATECH.

 

Wir freuen uns sehr auf diese Veranstaltung! :-)


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Do

11

Dez

2014

Aus Freude am Reisen

Ein volles Haus, über 130 reisefreudige Gäste und zwei Stunden spannende Unterhaltung.

Auf Einladung von Autohauschef Tobias Schwenger und Motorrad-Abteilungsleiter Roland Fechter gastierte der "Plan Persepolis" am Freitag, den 05. Dezember, im BMW-Autohaus Mulfinger in Schwäbisch Hall-Michelfeld.

 

Herzlichen Dank an alle Beteiligten und Mithelfer für diesen tollen Abend.

 

Für mehr Infos und Bilder bitte hier klicken!

 


"Lesen für einen guten Zweck" - Info-Theke der Reiner H. Nitschke Verlags-GmbH im BMW Autohaus Mulfinger/SHA-Michelfeld
"Lesen für einen guten Zweck" - Info-Theke der Reiner H. Nitschke Verlags-GmbH im BMW Autohaus Mulfinger/SHA-Michelfeld

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Fr

28

Nov

2014

Polizei erobert Persien

Überfüllter Lehrsaal der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen
Überfüllter Lehrsaal der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen

"Plan Persepolis" von Polizei verhaftet

Auf Einladung von Polizeihauptkommissar Günther Battermann gastierte der "Plan Persepolis" am Freitagabend im Lehrsaal der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen und wurde im wahrsten Sinne des Wortes "verhaftet".


Mehr Info und Bilder unter dem Link:


Belagerungszustand ;-)


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Mi

19

Nov

2014

"Plan Persepolis" im Autohaus Rappold in Blaufelden

Ein interessiertes Publikum im Blaufelder Autohaus Rappold
Ein interessiertes Publikum im Blaufelder Autohaus Rappold

Volles Haus bei den Rappolds

 

Über 170 Gäste kamen am Samstag, den 15. November zur zweiten großen Aufführung unserer neuen Multivisionsshow "Plan Persepolis" ins Autohaus Rappold nach Blaufelden. 

Tolle Stimmung - tolles Publikum - heißer Dank!

 

Mehr Infos & Bilder unter: Volles Haus!

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Mo

17

Nov

2014

"Plan Persepolis" feiert Premiere in Gaildorf

Wolfgang Höfer - Vorsitzender der "Kulturschmiede Gaildorf"
Wolfgang Höfer - Vorsitzender der "Kulturschmiede Gaildorf"



Unsere neue Multivisionsshow


"Plan Persepolis"


hatte am 13. November 2014 Premiere im Gaildorfer Kernersaal. Auf Einladung der "Kulturschmiede Gaildorf" kamen an die 100 Gäste und feierten mit.


Mehr Infos und Bilder unter: Tolle Premiere

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Fr

31

Okt

2014

Vorankündigung: Premiere "Plan Persepolis" in Gaildorf am 13.11.2014

Gaildorfer Rundschau vom 31.10.2014
Gaildorfer Rundschau vom 31.10.2014
"Günstiger geht Urlaub nicht" - Vorankündigung zur Multivision "Plan Persepolis" in der Gaildorfer Rundschau vom 31.10.2014
Autorin: Cornelia Kaufhold
Persepolis_Rundschau.pdf
Adobe Acrobat Dokument 256.4 KB

Fr

24

Okt

2014

Gelungene Generalprobe bei "Global Adventure Tours" in Würzburg

Interessiertes und fachkundiges Publikum bei "Global Adventure Tours" (GAT) im Hotel "Zum Alten Gut" in Würzburg-Heuchelhof
Interessiertes und fachkundiges Publikum bei "Global Adventure Tours" (GAT) im Hotel "Zum Alten Gut" in Würzburg-Heuchelhof

 

 

 

 

Unsere neue Multivisionsshow

 

"Plan Persepolis"

 

hat ihre Feuertaufe vor einem sehr interessierten, sachkundigen Tourenfahrer-Publikum bestanden.

 

Artikel dazu unter dem Link:

 

"Gelungene Generalprobe"

 

 

Mi

22

Okt

2014

Multivisionsshows im Herbst 2014

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Mo

01

Sep

2014

Türkei-Reise, Teil 9: Ausklang mit Aphrodite

Aphrodisisas: Das Tetrapylon - ein reichhaltig verziertes Zeremonientor
Aphrodisisas: Das Tetrapylon - ein reichhaltig verziertes Zeremonientor
Aus Chillies wird Pul Biber - und der brennt mindestens zweimal ;-)
Aus Chillies wird Pul Biber - und der brennt mindestens zweimal ;-)

„Heiraten? Ich? Ich bin doch verheiratet. Wie soll ich eine bessere Frau finden als Aphrodite?“ Wer kann das schon von seiner Frau behaupten oder andersherum: Welche Frau wäre nicht überglücklich, wenn ihr Ehemann nach vielen gemeinsamen Jahren noch derart ins Schwärmen geriete? - 

Im Falle Kenan T. Erims hielt die Beziehung an die 30 Jahre an und erst sein Tod 1990 sollte die Liebenden scheiden. Dabei gab es in der leidenschaftlichen Verbindung der beiden weder Sex noch Eifersucht und auch sollte die Ehe kinderlos bleiben, betrachtet man nicht die ausgegrabenen und wieder aufgerichteten Tempel, Säulen und Tore sowie zahllose Exponate in den großen Museen der Welt als ihre Kinder, als Früchte einer großen Lebensaufgabe. Denn Kenan T. Erim war Archäologe und seine Aphrodite war keine Frau aus Fleisch und Blut, sondern das gewaltige Grabungsgelände der antiken Kultstätte Aphrodisias im Süden des Mäandertales. 

 

Wir haben uns schweren Herzens auf den Heimweg gemacht, haben Abschied von Sebastian, Murat und den netten Burschen des Iskelem-Teams in der Gökova-Bucht genommen und sind - sozusagen als Ausklang und Krönung unserer „Götter, Gräber und Geschichten“-Tour noch einmal kräftig ins Landesinnere vorgestoßen, um den in Stein gehauenen Verführungskünsten der griechischen Liebesgöttin Aphrodite zu erliegen. Wie könnte man sich die Tristesse einer jeden Heimreise besser versüßen?

 
Wunderschöne Steinmetzarbeiten am Tetrapylon
Wunderschöne Steinmetzarbeiten am Tetrapylon

Akyaka schläft noch halb an diesem Morgen und auf der fantastisch angelegten Serpentinenstraße hinauf auf die Hochebene von Muǧla gibt es kaum Gegenverkehr. Großes Kino mit tollen Breitbildpanoramen von der Gökova-Bucht und sattgrün bewaldeten Bergtälern. Weiter nach Tavas streift die Straße die ärmlichen Ortschaften Gölçük und Çakmak und gestattet Einblicke in ein völlig touristenfreies türkisches Dorfleben. Von Zeit zu Zeit haben die türkischen Straßenbauer noch ein paar staubige Überraschungen eingebaut, doch unterm Strich sind Erdoǧans Straßenprojekte erstaunlich weit vorangeschritten. 

 

Noch vor wenigen Jahren fuhr man im Hinterland der Türkei über weite Abschnitte auf Schotter - heute sind die meisten Verbindungsstraßen asphaltiert, und zwar mehrspurig, zugleich aber auch landschaftsverachtend und bergeverschiebend direkt. Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist bekanntlich eine Gerade, und so fackeln türkische Passtraßen oft nicht lange, sondern erstürmen die Berghöhen mit maximal zwei, drei Kehren in der Trassenführung. 

 
Aphrodite-Tempel
Aphrodite-Tempel
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So

31

Aug

2014

Türkei-Reise, Teil 8: Tolle Tage im Taurus

Von Patara über Kaş und Myra nach Finike und Arykanda

Die letzten lykischen Stationen dieser Reise liegen vor dem Vorderrad: Myra mit seinen weltberühmten Felsengräbern sowie einem der besterhaltenen antiken Theater und Arykanda, ein relativ unbekanntes archäologisches Highlight in den Taurusbergen der Bey Dağları. 

 

Von Patara aus geht es auf der 400er zügig nach Kaş. Kurz vor der britischen Ferienbastion Kalkan drängt die Küstenstraße in steiler Höh’ ganz nah an den felsigen Abgrund und bietet einen wunderbaren Blick auf die Bucht und den ehemals pittoresken Hafen des Ortes. Lange ist’s her - gute 25 Jahre und was ich in meiner Erinnerung als schön und behaltenswert abgelegt habe, hat sich inzwischen nach einem unvorstellbaren Bauboom krakenhaft am Berghang ausgebreitet. Zwar immer noch vorrangig weiß getüncht, macht einem Kalkan inzwischen eher Angst als dass dieser Ort noch einladend oder gar idyllisch wirkt. Apartmenthäuser ohne Ende und die vielen Schilder der Immobilienmakler und Bauunternehmen beweisen, dass noch kein Ende dieser fatalen Entwicklung abzusehen ist. Britische Makler sind es vorrangig, die ihren finanzkräftigen Kunden unzählige Objekte in Kalkan verkauft haben und so hat man unten im Ortskern wirklich nicht mehr den Eindruck, sich noch in der Türkei aufzuhalten. Kalkan hat jeden originalen Charakter längst verloren und teilt dieses Schicksal mit vielen ehemals charmanten Küstenorten rund um das gesamte Mittelmeer.

In der Umgebung von Kaş gibt es herrliche Strände
In der Umgebung von Kaş gibt es herrliche Strände

Wir belassen es bei einigen Fotos vom Hafen und der Bucht und schlagen wider Erwarten bereits um die Mittagszeit in Kaş an, was ein unmittelbar darauf folgendes Abhängen in einem der Cafés am Hafen zur Folge hat. Kaş hat es besser als Kalkan, denn hier waren kluge Stadtplaner und Infrastrukturentwickler bemüht, den schnuckeligen Ortskern mit seinen vielen Gassen und damit den heimeligen Charakter dieses Ortes zu bewahren. Zwar reiht sich auch hier inzwischen Laden an Laden, Boutique an Boutique und Café an Café, doch ist es zum einen nicht der übliche Ramsch, der inzwischen Bodrums Altstadt gesichtslos macht, und zum anderen fehlen die Menschenmassen, die sich schwitzend durch die Straßen kämpfen. Kaş ist immer noch ein hübscher Hingucker, seine Häuser lassen ihre griechische Vergangenheit noch erahnen und im Hafen dümpeln neben den obligatorischen Ausflugs- doch tatsächlich noch ein paar Fischerboote. Die touristische Selektion hat natürlich seinen Preis, einen höheren als anderswo selbstverständlich und wer in dem hübschen Ort nächtigen möchte, darf mit 100 bis 120 Euro aufwärts kalkulieren. Dafür kann man anderswo glatt drei Tage lang bleiben… Aber Schande über uns, wenn wir uns darüber beklagen. Was alle bezahlen können und wollen, ist letztendlich nichts wert und verkommt. Von massentouristischen Auswirkungen an den türkischen Küsten haben wir inzwischen restlos die Nase voll…

 
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Sa

30

Aug

2014

Türkei-Reise, Teil 7: Ein Tag in der Inselwelt rund um Kekova

Patara - Pansyion "St. Nicholas"
Patara - Pansyion "St. Nicholas"
Der kleine Hafen von Üçaǧız
Der kleine Hafen von Üçaǧız

Wir haben uns eine kleine Auszeit in Patara verordnet. Mustafa hat sein Versprechen wahrgemacht und die Kunden seiner Pension "St. Nicholas" und seines Hotels "Delfin" zu einer Bootstour in die zauberhafte Welt der Buchten und Inseln rund um Kekova - touristisch aufreißerisch auch "Sunken City" genannt - eingeladen. In einem VW-Bus geht es zunächst über "britisch" Kalkan nach Kaş und dann weiter in den Hafen von Üçaǧız. Hier wartet ein kleines Ausflugsboot mit Sonnendeck und kurze Zeit später tuckern wir in einen kurzweiligen Tag auf See hinein.

Die Buchten und Inselwelt rund um das durch ein Erdbeben unter den Wasserspiegel gerutschte antike Kekova sind wunderschön. Mehrfach hält das Boot zu Badeaufenthalten und wir schwimmen im badewannenwarmen Meer. Mustafa hat seinen Gästen Meeresschildkröten versprochen und tatsächlich ertönt mehrfach ein aufgeregtes "Turtles, turtles", wenn die bis zu einem Meter messenden behäbigen Caretta-Meeresschildkröten ihren Kopf in direkter Nähe der Badenden aus dem Wasser recken. Mit unseren Schwimmbrillen können wir einige Male sogar Unterwasserbeobachtungen machen, was meiner grundsätzlichen Skepsis dieser Art des touristischen Amüsements allerdings neue Nahrung verschafft. Wir bleiben in den Buchten selten lange allein, denn inzwischen gibt es nicht Dutzende, sondern Hunderte von Bootsanbietern an der lykischen Küste und ALLE wollen ihren Gästen ein "Turtle Event" bieten. Wenn man mal unter Wasser taucht und sich anhört, wie ein dröhnender Schiffsdiesel klingt und wenn man sich darüber hinaus vorstellt, dass die Boote nicht mit Salatöl fahren und schon gar nicht alle lupenrein gewartet werden und wenn man dann an Bord beobachtet, dass sich alle Schwimmer zunächst mal ganzkörperlich mit Sonnenschutzmitteln einseifen, dann ist der Schildkrötentourismus zu Wasser unterm Strich keine Ferienromantik, sondern schlichtweg eine irnorante Umweltsünde. 

 

Üçaǧız
Üçaǧız
Im Hafen von Üçaǧız
Im Hafen von Üçaǧız

Nun gut - auch wir machen bei dem Spektakel mit und finden den Tag sehr erholsam. Die Crew serviert an Bord Çay, mittags gegrilltes Hühnchenfleisch mit einem leckeren Meze- und Gemüsebüfett und am Nachmittag nochmals Tee mit Melone. Die Stimmung ist völlig entspannt und man lernt interessante Leute kennen. Die eineinhalb Stunden zur Erkundung des einst griechischen Fischerdorfes Simena mit einer über dem Ort thronenden mittelalterlichen Burg sind zwar etwas knapp bemessen, aber was will man denn noch in einen einzigen Tag hineinstopfen. Die Ausflugsboote haben übrigens oft Glasböden, so dass man beim Überfahren der antiken Mauerreste Kekovas einen recht anschaulichen Eindruck von der antiken Siedlung erhält.

Insgesamt ist so ein Küstentrip mit einem kleinen Boot auch für Kinder ein tolles Erlebnis. Vielleicht kommt ja eines Tages jemand auf die glorreiche Idee, die Bootsflotte auf Elektroboote umzurüsten, wofür die Carettas sicherlich dankbar wären. Wer das allerdings bezahlen soll, weiß nur der türkische Allah - und der lässt seine Kinder gewähren, ohne ihnen Regeln und Gesetze zu diktieren.

Gegrilltes "Tavuk" an Bord
Gegrilltes "Tavuk" an Bord
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Fr

29

Aug

2014

Türkei-Reise, Teil 6: Von Dalyan über Fethiye nach Patara

Wer ist schneller? - Ureinwohner Dalyans, die Caretta caretta-Meeresschildkröte
Wer ist schneller? - Ureinwohner Dalyans, die Caretta caretta-Meeresschildkröte

Sonntagmorgen am Dalyan-Fluss. Wir fangen ein paar schöne Motive ein, nutzen das weiche Morgenlicht für Aufnahmen von den Felsengräbern und vom langsam erwachenden Leben am Fluss. Beschauliche Szenen, die nach der Hektik des gestrigen Abends wie Balsam wirken. Gegen elf sind wir wieder auf der Bahn, und die gut ausgebaute 400er Landstraße bringt uns zügig über den anspruchslosen Göcek Gecidi-Pass nach Fethiye

Flüssigkeit tanken in Fethyie
Flüssigkeit tanken in Fethyie

Irgendwas ist in den letzten paar Jahren, in denen wir uns primär im Hinterland der Türkei herumgetrieben haben, an uns vorübergegangen. Gab es da einen Staatsvertrag zwischen den Türken und den Engländern in Sachen Okkupationsrecht an lykischen Küsten? Und dürfen die Briten jetzt wieder ungestraft ihrem Hang zur Kolonialisierung nachgehen? Fethiye ist jedenfalls alles, nur nicht türkisch. Und das kann einem wirklich mächtig auf den Geist gehen, wenn sich halb Birmingham und Manchester tattoogeschmückt durch die Straßen wälzt. Wir folgen dem touristischen Falkland-Feldzug noch bis hinab zum Einstieg zur einstigen Traumlagune Ölüdeniz, dann reißt der Geduldsfaden laut hörbar und Michaela muss sich die Ohren zuhalten. An den blendend-weißen Stränden (eigentlich wunderschön!), die der Lagune vorgelagert sind,  geht jetzt im August dermaßen die Post ab, dass man einen hohen Zaun gezogen hat und die Zufahrt zur Lagune zeitweise gesperrt wird, weil man dem Besucherandrang nicht mehr Herr wird. 

Weitläufige Strände bei Ölüdeniz
Weitläufige Strände bei Ölüdeniz
Gleitschirm-Dorado Ölüdeniz
Gleitschirm-Dorado Ölüdeniz

Wir beobachten eine Zeit lang die Fahrkünste von ein paar völlig abgedrehten Crossern, die sich auf dem Hinterrad einen Weg durch den Verkehrsstau suchen, bewundern (und beneiden) die Freiheit der Gleitschirmflieger, die zu Dutzenden über der berühmten Lagune kreisen (um sich anschließend in einer der vielen angesagten Cafés ihr Flugabenteuer GoPro-gefilmt auf DVD brennen zu lassen), suchen ein halbwegs ruhiges Plätzchen in den Gassen der Ortschaft Ölüdeniz und beschließen kurzerhand, das Kapitulationsfähnchen zu hissen und im wahrsten Sinne des Wortes das Weite zu suchen.

Zwei Liter Wasser, ein frisches T-Shirt (Tagesverbrauch x 4) und nichts wie weg…

 

Ein paar Kilometer weiter dreht die 400er Landstraße direkt auf Kurs Süd und folgt bis hinab nach Patara dem Flusstal des Eşen Çayı.Wir haben von Tlos gelesen, einer Ruinenstadt auf einem Bergkegel hoch über dem Tal, deren Ursprünge bis in die Hethiterzeit ins 14. Jhd. v. Chr. zurückreichen. Das hethitische Dalawa wurde später das lykische Tlava und seine bevorzugte und strategisch einmalige Lage machten die Festungsstadt so mächtig, dass sie im lykischen Städtebund ein dreifaches Stimmrecht besaß und von den Römern ehrfurchtsvoll als „glänzendste Metropolis der lykischen Nation“ betitelt wurde. 

 
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Do

28

Aug

2014

Türkei-Reise, Teil 5: Von Knidos zu den Schildkröten nach Dalyan

Dorfszene oberhalb von Mesudiye im äußersten Westen der Resadiye-Halbinsel
Dorfszene oberhalb von Mesudiye im äußersten Westen der Resadiye-Halbinsel
Frühstück im "Hoppala-Garden"
Frühstück im "Hoppala-Garden"
Mandeln klopfen nach der Ernte
Mandeln klopfen nach der Ernte

Es ist schön im "Hoppala-Garden" von Sevgin und Salih, also wird es mal später Vormittag, bis wir loskommen. In den einfachen Dörfern an der Serpentinenstraße nach Mesudiye lassen sich noch typische Szenen beobachten, die das harte und ertragsarme Alltagsleben der Menschen in diesem entlegenen Teil der Resadiye-Halbinsel repräsentieren. So werden zum Beispiel nach der Mandelernte die Früchte zunächst einmal von ihrem Fruchtfleisch befreit. Anschließend muss die harte Fruchtschale mühevoll mit einem Hammer aufgeklopft werden, um an den essbaren Mandelkern zu gelangen. Eine zeitaufwendige, harte Arbeit, die - gemessen am bundesdeutschen Marktpreis für Mandeln - in keiner Weise gebührend entlohnt wird. Wir haben in Kas für eine gut gefüllte Tüte eisgekühlter(!) Mandeln am Karren der Strandverkäufer 10 TL bezahlt; das entspricht in etwa 3,50 Euro. Und nun vergleichen wir mal, was bei uns in Deutschland ca. 200 Gramm geschälte Mandeln kosten. Und wieviele Zwischenhändler wollen dabei unterwegs noch mitverdienen...?

Resadiye-Charme: Blick zurück auf Mesudiye
Resadiye-Charme: Blick zurück auf Mesudiye

Mit einem warmen Wind im Rücken bummeln wir zurück Richtung Marmaris, genießen ausgiebig den rauhen Charme beider Küstenstreifen und beschließen am frühen Nachmittag, noch für ein, zwei Stunden die Bozburun-Halbinsel im Süden der Hafenstadt zu erkunden. 

 

Eine gute Entscheidung, denn schlagartig ändern sich auf wenigen Kilometern sowohl das Landschaftsbild wie auch die Stimmung in den kleinen Küstenorten. Früher galt die Bozburun durchaus als entlegener Geheimtipp, um Ruhe vor dem hektischen Getriebe in Marmaris zu finden.

 

Heute tummeln sich Marmaris-Tagesausflügler und Segler aller Nationen in Orhaniye, Turgut, Turunc und Icmeler. Besonders die malerisch gelegene, allmählich verlandende Bucht von Orhaniye ist zum Zentrum eines Bienenschwarms geworden: Jeep-Safari-Touren mit grölenden, erlebnishungrigen Touristen röhren im Konvoi über die Halbinsel und geben den Einheimischen in den Dörfern bestimmt das gute Gefühl, als exotische Wesen einer anderen Welt betrachtet und wertgeschätzt zu werden...

 


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Mo

25

Aug

2014

Türkei-Reise, Teil 4: Auf der Resadiye- Halbinsel nach Knidos

Akyaka - das Dorado der Windsurfer am Ende der Gökova-Bucht
Akyaka - das Dorado der Windsurfer am Ende der Gökova-Bucht
Alles klar - tamam,tamam :-)
Alles klar - tamam,tamam :-)

Nach einem sehr erholsamen Ruhetag auf einer Liege unterm Sonnenschirm (So verbringen manche Menschen ihren kompletten Urlaub.. ;-)) sind wir wieder auf Achse. Akyaka am Ende der windreichen Gökova-Bucht ist unter Surfern schon seit langem kein "Geheimtipp" mehr, wie das Foto anschaulich verdeutlicht. Wer nicht konzentriert surft, verheddert seinen Schirm mit dem eines "Mitbewerbers" und genießt fortan die Vorteile des Tandem-Flugs.

Auch eine Form der Kontaktaufnahme... ;-)

Der Blick auf die Bucht ist von der Passstraße zum Cetibeli (550m) möglich, einem Bergpass, der die Enduros kurz, aber heftig auf ein Plateau hievt, mit schönen Ausblicken auf die Bucht belohnt, um kurz darauf nochmals entschlossen auf den Bergrücken des Balaban Dagi (1000m) hinaufzuklettern. Türkische Straßenbauer fackeln dabei nicht lange, sondern nehmen Steigungen gern direttissima. Der KTM gefällt's, darf sie doch endlich mal einen Teil ihrer 150 PS aktivieren...

 

 

Blick auf das Häusermeer von Marmaris
Blick auf das Häusermeer von Marmaris

Oben auf der Passhöhe schließt man dann freiwillig das Gas - so schön geht der Blick hinab auf die Inselwelt der Bucht von Marmaris. Allah, hier hast Du es besonders gut mit den Menschen gemeint. Und auch wenn alles da unten im fahlen Licht der Mittagshitze flimmert, so wird die Abfahrt hinab in den drittgrößten Fährhafen an der Ägäisküste der Türkei ein erhabener Gleitflug, der dich aufsaugt, endlos andauern könnte, dich an seinem Ende aber abrupt in das Häusermeer von Marmaris entlässt und damit schlagartig wieder erdet. Ganz so schlimm wie in Bodrum ist es verkehrstechnisch aber nicht, denn die nach Datca ausgeschilderte Straße hält sich nicht mit dem sonst in türkischen Städten üblichen Häuserkampf auf, sondern touchiert lediglich Marmaris' Vorstadtbezirke  und schon bald verabschiedet einen die palmengeschmückte Umgehungsstraße Richtung Resadiye-Halbinsel. Gewonnen! Eine weitere Passstraße mit heftig missbrauchtem, verdieseltem Belag kurvt nach Yavacik hinauf und pfeilt als Landstraße 400 zielstrebig westwärts. Der Lohn des Schweißbades: ein spektakulärer Bellavista auf die Schären der Marmaris-Halbinsel, die ihre vielen Zehen wie zur Abkühlung in die Gökova-Bucht zum Fußbad taucht. Die Straße wechselt mehrfach die Küste, gut ausgebaute, schnelle Passagen, welche die KTM die Tonlage wechseln lassen, dann gibt es immer häufiger kleine Abstecher zur Hisarönü-Bucht auf der gegenüberliegenden Seite der Halbinsel, die an kleinen, schnuckeligen Badestränden enden und investitionsfreudige Touri-Manager verführt haben, zwischen Emecik, Aktur und Datca perfekt abgeschottete Ferienoasen als "Clubs" zu installieren. Hier bekommen flugverwöhnte Briten, Holländer, Franzosen, Italiener und Deutsche alles aus einer Hand, was einen gelungenen "Ich-lass-mich-jetzt-mal-zwei-Wochen-verwöhnen-Urlaub" gelingen lässt. Apartment, Liege, Schirmchen, Café, Restaurant, Liegeinseln, Market, Kuaför (Frisör) und abends ein landestypisches Unterhaltungsprogramm oder alternativ den Dolmusch-Shuttle nach Marmaris in die Vergnügungsviertel der Stadt. Man kann diesem All-inclusive-Trend offensichtlich nirgendwo mehr entkommen. Wenn man allerdings am Pförtnerhäuschen dieser Anlagen erstmal betteln muss, um die Erlaubnis zur Beäugung von Strand und Küste zu erhalten, dann bläht sich schon das eine oder andere Mal der Kragen unter dem Helm.

Sundown am äußersten Westzipfel der Resadiye-Halbinsel
Sundown am äußersten Westzipfel der Resadiye-Halbinsel
Enduroland am Westzipfel der Resadiye-Halbinsel
Enduroland am Westzipfel der Resadiye-Halbinsel

Mit dem rustikalen Straßendorf Resadiye haben wir es hinter uns: Landschaft und Ortschaften werden wieder türkisch. Ein paar Löcher im Asphalt, ein wenig Staub in der Luft, rechterhand stehen sogar noch (stillgelegte) Ölmühlen mit tuchbewehrten Flügeln, knackig-heiße Kiefernwälder, die Angst vor jedem Streichholz oder Zigarettenstummel haben, und knochen-trockene Olivenhaine. Dazwischen viel Grün mit kleinen Gärten, in denen Gurken, Tomaten, Paprika und Salate angebaut werden. Eine serpentinenreiche, spannende Abfahrt führt hinab nach Mesudiye. Hier muss man sich entscheiden, welche der beiden ausgeschilderten Buchten man ansteuern möchte. Wir finden in der Ovabükü-Bucht ein alternativ angehauchtes Dorf mit etlichen Restaurants und Pensionen. Etwas für Künstler, Sandalenpilger und Traveller, die bewusst die Distanz zum Massentourismus suchen. Die Einheimischen wissen das zu schätzen und kassieren entsprechend ab: Für das Zimmer zahlt man überall vergleichsweise heftige 200 TL (70 Euro) und tut gut daran, auf einen entsprechenden Gegenwert zu achten. Wir entdecken nach längerem Kreisen die Pansyion "Hoppala" (bedeutet "Kinderschaukel") und werden von Sevgin und Salih Güclü am Abend mit einem leckeren Menü verwöhnt, das vornehmlich mit Zutaten und Gemüse aus dem eigenen Garten zubereitet wurde. 

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So

24

Aug

2014

Türkei-Reise, Teil 3: Rund um die Gökova-Bucht

Blick auf Kizilagac im bergigen Hinterland von Bodrum
Blick auf Kizilagac im bergigen Hinterland von Bodrum
W a s s e r  (mit Cola) ... die Zweibeiner brauchen dringend eine Tankstelle
W a s s e r (mit Cola) ... die Zweibeiner brauchen dringend eine Tankstelle

Bodrums Verkehrsgewühl nervt bereits am frühen Vormittag. Irgendwie finden wir den Weg hinaus aus der Stadt und den Abzweig in die bergigen Ausläufer der Bati Mentese Daglari. Mumcular, Kizilagac an der Flanke des Yaran Dagi, Alazeytin, Ciftlikköy und schließlich wieder hinab ans Meer nach Maziköy. Eine wunderschöne Fahrt bei gut 40 Grad auf dem Bordthermometer. Mehr als einmal sind wir nahe dran, alle Sicherheitsbedenken über Bord zu werfen, die Jacken auf den Gepäckträger zu schnallen und die Fahrt im T-Shirt fortzusetzen. Die Unterscheidung zwischen Schweißbächen und Schweißströmen war uns bisher eigentlich wurscht - nun lernen wir mit jedem Kilometer gründlich dazu.

Maziköy liegt so malerisch an der felsigen Gökova-Bucht, dass wir dem Charme des Dorfes restlos erliegen. Direkt an neben einem kleinen Steinstrand und Bootsanleger gibt es mehrere einfach-rustikale Pansyions mit Restaurantbetrieb, reichlich Schatten und kühle Getränke. Su, su, su - der Inhalt einer Literflasche Wasser verdunstet noch auf dem Weg durch die Kehle, während ich die Pensionen auf der Suche nach einem Zimmer abklappere. Bei "Sahil" werden wir fündig: ein Zimmer mit Klimaanlage, die Aussicht auf einen Sprung ins kühle Meer und ein schattiges Plätzchen auf der Terrasse des Restaurants "Maziköy" genau gegenüber vom Bootsanleger. Schluss, aus, Engine-shut-down nach nur 70 km. So was hat es schon lange nicht mehr gegeben...

Sympathisch: "Otel Iskelem"/ Iskele in der Gökova-Bucht kurz vor Akyaka
Sympathisch: "Otel Iskelem"/ Iskele in der Gökova-Bucht kurz vor Akyaka

Am nächsten Tag wollen wir weit kommen - mindestens bis an die Spitze der langgezogenen Resadiye-Halbinsel, die sich vor Marmaris als überdimensionaler Zeh in die Ägäis streckt. Aber der Bummel entlang der Gökova-Küstenstraße entpuppt sich als dermaßen schön und aussichtsreich, dass unser Reisedurchschnitt auf Droschkentempo sinkt.

Und dann touchiert der Küstenweg dummerweise noch das winzige Örtchen Akyaka/Iskele: die Bucht, das kristallklare Wasser, die groben Steinplatten, von denen aus man direkt ins kühle Nass hüpfen kann, ein paar Fischerboote, ein kleiner Steg (=Iskele). Richtig: 1989 war das, auf meiner ersten großen Türkei-Rundfahrt. Und auf keiner Straßenkarte konnte ich das Örtchen wieder finden und meinen Erinnerungen nachgehen. Welch' ein Zufall! Was es damals noch nicht gab, ist das schmucke und von sehr sympathischen Menschen ökologisch verträglich geführte "Otel Iskelem", von dem wir im Teil 1 dieses bescheidenen Blogs schon berichteten. Also raus mit dem Seitenständer und für einen Tag und zwei Nächte Ruhe geben. Michaelas Zeigefinger warnt mal wieder: "Wir hatten vereinbart, dass es auf dieser Reise auch Urlaub geben wird..."

 

Und weil's hier so schön ist, gibt's eine Extra-Galerie für diesen famosen Ort!

Eindrücke entlang der Gökova-Bucht

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Mi

20

Aug

2014

Türkei-Reise, Teil 2: Der Weg nach Lykien

Euromos - Zeustempel
Euromos - Zeustempel

Hello again

- und willkommen zum 2. Teil unserer Bilderreise durch die Türkei. Wir beginnen im heißen und feuchtwarmen Balat Ovasi - dem fruchtbaren Schwemmland vor den Bergen der Bati Mentes. Hier lagen in der Antike strategisch wichtige Häfen der Griechen und Römer, allen voran Miletos (türk.), besser unter dem griechischen Namen Milet bekannt. Wenn man sich dem schon von weitem sichtbaren mächtigen Theater der einstigen Hafenstadt durch kilometerweite Baumwollfelder nähert, so ist es geadezu unvorstellbar, dass dort, wo man den Seitenständer der Enduros ausklappt und zwei Tickets (10 TL/Person) ordert, noch bis ins 17. Jahrhundert hinein Schiffe im Hafenbecken direkt unterhalb des Theaters schaukelten. Milets Theater zählt zu den größten der Antike - hier fanden einst zwischen 15.000 und 20.000 Zuschauer Platz - und ist noch erstaunlich gut erhalten. Erst als Ende des 17. Jahrhunderts alle Versuche scheiterten, der immer stärker voranschreitenden Verlandung des Hafens durch Sedimentablagerungen des Flusses Mäander Einhalt zu gebieten, gab man den Hafen auf und Milet verfiel zur Bedeutungslosigkeit.

Von einer der oberen Sitzreihen des Theaters aus lassen wir unser Kopfkino laufen und da wir am späten Nachmittag fast allein auf dem Ausgrabungsgelände sind (unglaublich!), geht die Zeitreise weit zurück bis ins 7. Jhd. v. Chr., als der griechische Philosoph Thales in Milet mit Dreiecken spielte und jenen Lehrsatz erfand, den alle Mathematikschüler dieser Welt auswendig lernen müssen: "Alle Winkel auf einem Halbkreisbogen müssen rechte Winkel sein" - den Rest habe ich vergessen... ;-)

Wer gut schmeert, der gut fährt ;-)
Wer gut schmeert, der gut fährt ;-)

Für einen Besuch des Didymaions - der bedeutendsten Orakelstätte Kleinasiens - reicht die Zeit noch am selben Abend... mit dem letzten fotoverwertbaren Büchsenlicht sozusagen. Dann bekommt Deniz sehr schlichte Pansyion noch zwei späte Gäste -- und auf dem Teller landet köstlicher Balik (Fisch) vom Grill...

 

Der nächste Morgen führt uns weiter nach Bodrum. Unterwegs Zwischenstation in Euromos am Zeustempel, einem der besterhaltenen antiken Bauwerke der Türkei. Von den 32 Säulen des Tempels stehen immerhin noch 16 - also Gas weg und leise anrollen mit der KTM, sonst fliegt der Rest auch noch um ;-)

EUROMOS: KTM im Anmarsch - Gas weg, Alter...
EUROMOS: KTM im Anmarsch - Gas weg, Alter...

Noch ein paar Reiseimpressionen gefällig?

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Fr

15

Aug

2014

Türkei-Reise, Teil 1: Anreise und Ägäisküste

Auf hellenistisch-römischen Spuren

Hos geldiniz - wir sind endlich in der Türkei
Hos geldiniz - wir sind endlich in der Türkei

Seit elf Tagen sind wir unterwegs. Wie angekündigt wird es auf dieser Türkeireise keinen Tagesblog geben, sondern wir melden uns von Zeit zu Zeit mit einigen Bildern aus den Reiseregionen Karien und Lykien. Inzwischen haben wir gut 3300 Kilometer abgespult, von zu Hause weg auf Achse, problemlos, ohne irgendwelche Ausfälle an den Bikes. Allah korusun - danke, dass Du unseren Weg wieder gut beschützt.

 

Die Anreise über Nürnberg, Passau, Wien, Györ (Ungarn), Budapest, Belgrad (Serbien), Nis, Skopje (Mazedonien), Thessaloniki (Griechenland), Kavala, Alexandroupoli an die griechisch-türkische Grenze bei Ipsala nahm dreieinhalb Tage in Anspruch und war geprägt von ständigen Wettrennen mit teilweise sehr heftigen Gewittern und sintflutartigem Regen. 

 

Gut fünfzig Kilomter vor Nis hat es uns in den frühen Abendstunden dermaßen heftig erwischt, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war. In Ermangelung einer verfügbaren Unterkunft (keine Pension, kein Hotel, kein Motel) haben wir kurzerhand unser Notzelt unter dem Dach einer "Raststätte" aufgeschlagen und mit einem trockenen Sandwich und zwei Bieren zu Abend diniert. Die Nacht war idyllisch: Blitz und Donner, dazwischen ständig Reisebusse, deren Chauffeure direkt neben dem Zelt den Motor laufen ließen (Klimaanlage!), bis dreißig-vierzig Passagiere sich auf dem einzigen noch funktionierenden Klo erleichtert hatten. Balkan wie früher zu Zeiten des chaotischen "Autoput"...

 

Die unsichere und auch jahreszeitlich eher untypische Wetterlage mit schwül-heißen Tagen und abendlichen Gewittern verfolgte uns noch bis auf die Höhe von Izmir und selbst auf der Höhe von Marmaris, wo wir derzeit in dem kleinen Küstenort Iskele eine Auszeit nehmen, ist es tagsüber nicht nur megaheiß, sondern unangenehm drückend schwül, so dass Motorradfahren mit Sicherheitsbekleidung eine echte Überwindung darstellt.

 

"Götter, Gräber und Geschichten"

In der heutigen kleinen Bildergalerie wandern wir auf den ersten griechisch-römischen Spuren an der Ägäisküste der Türkei. Hier liegen nicht nur moderne Handelszentren und Antike hauteng beieinander, sondern auch zwischen buntem Tourismus an der Küste und dem kargen und armen Landleben in den Dörfern des Hinterlandes liegen meist nur wenige Kilometer. Unglaublich, teilweise beklemmend und sozial mehr als fragwürdig...

Sebastian - der gute Geist vom Hotel Iskelem
Sebastian - der gute Geist vom Hotel Iskelem

Genießt die Bilder, liebe Freunde unserer Website!

 

Wir melden uns mit Teil 2 dieser Reise, wenn wir wieder mal ein so schönes Hotel mit guter WiFI-Verbindung haben wie hier in Akyaka/Iskele (Iskelem Otel, Akyaka Mah. Atatürk Cad. No.68-70 Ula, Mugla; Info: www.iskelemotel.com.tr; GPS N 37.05146//E028.31046). Für alle unter Euch und Ihnen, die derzeit in der Türkei unterwegs sind (oder dies noch vorhaben) und den Golf von Gökova auf der Reiseroute haben - hinfahren, dableiben und geniiießen. Fragt am Telefon nach Sebastian. Das Hotel ist auch unter www.booking.com reservierbar.

Nice place - very friendly people... :-)

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Sa

02

Aug

2014

Neues Reiseprojekt "Türkische Ägäis / Lykien"

"Götter, Gräber und Geschichten"

- Wo sich Griechen, Römer und Türken begegnen -

"School's out" - not forever, aber die kommenden vier Wochen gehören uns - immerhin!

Wir haben die Bikes schon Tage zuvor gerichtet und morgen früh soll es losgehen. Kompassnadel auf Kurs Südost - es geht auf dem Landweg nach Lykien, in eine der schönsten Küstenregionen des Mittelmeeres. Wo heute Türken und Touristen zu Hause sind, klotzten vor Jahrhunderten die alten Griechen und die weinseligen Römer mit Kultur. Und davon gibt es noch eine ganze Menge anzuschauen...

Dazwischen wohlverdiente Erholung, Strandleben, gutes Essen, Hotel- und Zeltleben (falls nötig). Quo vadis - man wird sehen, wohin der Weg uns führt.

 

Von Zeit zu Zeit werden wir uns hier melden; kein ausgiebiger Reiseblog, sondern eher ein paar Impressionen am Wegesrand. Allen "starapower"-Besuchern daheim einen schönen Sommer und allen, die unterwegs sind, eine gute Reise wünschen

 

Michaela & Udo

 

P.S. Bilder bitte einmal anklicken... ;-)

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